Dienstag, 28. Mai 2019

Vergleichsportal muss Vergleich von Kfz-Tarifen ändern

Im Dezember 2014 bin ich im Blog kurz auf das Thema Vergleichsportale für Versicherungen eingegangen. Die bekannten Seiten dienen nicht uneigennützig dem Verbraucherschutz. Es handelt sich um Versicherungsmakler. Dennoch finde ich sie toll, denn Versicherungen kann man hier sehr transparent vergleichen.

Aber Check24 vergleicht nicht nur mit den Versicherungen, die dort vermittelt werden. Auch andere Versicherungen werden berücksichtigt. AssCompact berichtet jetzt aber von einem Urteil, dass Check24 zwingt seine Darstellung etwas zu ändern. Die Kfz Tarife müssen jetzt ohne Nennung des Preises dargestellt werden.

Ich finde das schade. Denn jetzt weiß ich letzten Endes nicht mehr, für welchen Preis ich einen Tarif mit den von mir gewünschten Leistungen bekommen kann.

Dass Check24 auch Tarife anzeigt, die nicht vermittelt werden, hat für mich als Verbraucher nämlich etwas sehr Gutes: ich kann mir leichter eine Meinung dazu bilden, ob ich die Versicherung abschließen möchte oder ob ich lieber doch erst noch einmal bei einem anderen Anbieter nachfrage, dessen für mich gute Leistung zu einem günstigeren Preis zu haben ist.

Montag, 22. April 2019

Unterwegs mit Hund: lasst die Tiere trinken!



Ostern ist (fast) vorbei. Es wird wieder heiß in diesem Jahr. Auch ein kleiner Spaziergang ist für Vierbeiner anstrengend. Bitte denkt daran, sie unterwegs trinken zu lassen.

Montag, 26. November 2018

Griechenland: die Armmut bleibt real

Athen: ein alter Mann durchsucht den Müll
Die Welt hat vor kurzem berichtet, dass fast die Hälfte der griechischen Landbevölkerung von Armmut betroffen ist. 

Ich kann aus eigener Kenntnis bestätigen, dass es auch in den Städten ein Problem mit Armmut gibt. Das betrifft ganz erheblich ältere Menschen. Im Oktober war ich in Griechenland. Ich habe öfters beobachtet, dass - vor allem ältere Menschen - den Müll durchsuchen oder auf der Straße ihre letzten Habseligkeiten anbieten. 

Im Juni 2018 verkündeten Politiker in Athen, Brüssel und den europäischen Staaten, dass die griechische Finanzkrise vorbei sei. Die Situation ist für sehr viele Menschen aber nach wie vor schwierig. Nach dem, was ich gesehen habe, bin ich sehr skeptisch. Ich glaube, die Krise wird auch für die Griechen mit aller Macht zurückkehren, wenn mit dem Euro irgendetwas schief geht. Wäre es anders, würde die griechische Regierung etwas gegen die Armmut vieler alter Menschen unternehmen.

Samstag, 17. November 2018

Akropolis in Athen: bisher 3 Millionen Besucher in 2018

Die Akropolis in Athen wurde in 2018 bislang von 3 Millionen Touristen besucht. So berichtete es vor kurzem die Griechenland Zeitung.

Die Akropolis von Ahten
Zusammen mit dem Akropolis Museum haben sogar insgesamt 4,5 Millionen Menschen dieses kulturelle Highlight von Athen besucht. Gut 15% mehr Touristen haben in diesem Jahr die archäoligischen Stätten besichtigt als noch im Vorjahr. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung.

Mir wichtig ist, dass die Stätten auch so ausgerüstet sind, dass sie diesem Ansturm von Menschenmassen gerecht werden können. Beim sehr modernen Akropolis-Museum ist das der Fall. Auf die Aropolis muss man zu Fuß hoch, was einen gewissen Schutz darstellt. Bei meinen Besuchen dort in den letzten Jahren war es zwar voll - aber nicht überfüllt. Das zeigt, dass der antike Tempelberg von Athen zumindest genügend Platz hat.  


Dienstag, 13. November 2018

Untergang des archaischen Griechenlands: Menschenwerk, kein Erdbeben?

Mykene - rechts im Hintergrund: das Löwentor
Die Welt berichtet über den Untergang der archaischen mykenischen Kultur. Die Kulturen im östlichen Mittelmeer endeten lange vor der Zeit, die wir heute als klassische Antike kennen. 

Was genau der Grund für das Ende dieser vorklassischen Kultur war, ist bis heute ein Rätsel. Die Gelehrten gingen davon aus, dass Erdbeben hier eine große Rolle gespielt haben. Neuere Untersuchungen zeigen, dass dem wohl nicht so ist: die Zerstörungsbilder der Ruinen, die es heute noch gibt, müssten dann andere sein.

Ob der Untergang dann wirklich reines Menschenwerk ist, halte ich für Spekulation. Diese Annahme liegt sicherlich nahe. So berichtet die Bibel von "Seevölkern", welche den Nahen Osten in der Zeit unsicher machten. Warum sollten diese nicht auch in Griechenland auf Raubzug gegangen sein? 

Aber wirkliche Beweise gibt es bislang nicht. So bleibt die Geschichte des vorklassischen Griechenland weiterhin sehr spannend.

Mittwoch, 29. August 2018

Dienstag, 28. August 2018

Erdogan und die vergoldete Statue in Wiesbaden

Er ist es nicht persönlich. Aber ein vergoldetes Abbild aus Metall: Recep Tayyip Erdoğan.


Auf dem Platz der deutschen Einheit in Wiesbaden wurde eine goldene Statue enthüllt. Ich habe mir das heute angesehen. Sie ist aus Metall und sehr solide.

Als ich heute dort war, hatte ich ein merkwürdiges Erlebnis. Jemand hatte die Figur mit Farbe beschmiert. Türken, die in Wiesbaden lebten, bemühten sich die Farbe zu entfernen. Ich habe sie angesprochen, man konnte ein relativ freundliches Gespräch führen. Aber ein Herr hat mir erklärt, dass "die Deutschen keinen Respekt vor dem Islam" hätten, weil die Figur von  Erdoğan beschmiert wurde.

Das ganze  soll provozieren. Es soll Kunst im Rahmen der Biennale sein. Und die Statue soll während der Biennale stehen bleiben, danach wird sie wieder entfernt. Ein Passant sagte, man hätte genausogut eine Statue von Ulbricht, Pol Pot oder Stalin aufstellen können. Dem ist nur wenig hinzuzufügen.

Es soll sich jeder seine eigene Meinung bilden. Ich sehe aber, dass diese Aktion ist kein positiver Beitrag dazu ist, dass türkische Menschen sich in die deutsche Gesellschaft integrieren. Wer Integration von Zuwanderern doof findet - der kann die Aufstellung dieser Statue gerne öffentlich verteidigen.

Meine Welt ist das nicht.

Dass die Stadt Wiesbaden die Aufstellung dieser Statue erlaubt hat, lag wohl an ein einer gehörigen Portion Naivität. Wenn Passanten sich als Feinde des Islam bezeichnen lassen müssen, weil diese "Provokation" beschmiert wurde, läuft jedenfalls etwas schief. Für die Verantwortlichen wäre das mit etwas Nachdenken auch vorherzusehen gewesen.

Für mich ist das keine Kunst. Es ist ein Beitrag dazu, dass Integration scheitert. Ich finde, diese Statue ist eine gehörige Portion SXXXXXX!