Freitag, 12. September 2014

Warum ich blogge und Blogs gut finde


Ich blogge gerne. Warum? Weil ich gerne schreibe über das, was mich interessiert und was mich bewegt. Es gibt Blogs, bei den bleibe ich öfters mal hängen. Da ist nicht nur der Unternehmensblog meines Arbeitgebers. Auch ein Blog wie Captain HUK interessiert mich.

Beruflich habe ich mit Versicherungs- und Verkehrsrecht in allen denkbaren Konstellationen zu tun. Das interessiert mich, das macht mir Spaß. Deshalb schreibe ich auch gerne darüber. Mich interessiert, was andere denken.

Und da gibt es auch viele Themen, mit denen ich beruflich nicht unmittelbar zu tun habe, z.B. bei der Krankenversicherung oder der Alterssicherung. Das sind soziale Themen, die mich in jüngeren Jahren nicht so sehr interessiert haben. Aber gerade bei der Alterssicherung und all dem politischen Pfusch der da angestellt wird, da mag ich nicht schweigen.

Bewegt mein Blog etwas? Das weiß ich nicht. Von den Zugriffszahlen her habe ich ca. 3.000 - 4.000 Aufrufe im Monat. Da werden auch einige Leute bei sein, die sich durch den Blog klicken und mehrfach gezählt werden. Aber insgesamt bin ich zufrieden. Und über Feedback, das ich hier im Blog oder auf meiner Facebook-Seite bekomme, freue ich mich auch. Ich merke, dass andere meine Ansichten zumindest lesenswert finden - wenn sie auch nicht immer geteilt werden. Für mich ist das in Ordnung so.

Sich zu äußern und Meinungen anderer zur Kenntnis zu nehmen und über sie nachzudenken: das gehört für mich zum Kernpunkt einer demokratischen Kultur. Das gilt jetzt nicht nur für Themen zum Verkehrs- und Versicherungsrecht, die den Schwerpunkt meines Blogs bilden. Das gilt allgemein. Und ganz ehrlich: ich genieße diese Kultur, sie macht mir Spaß. 

Ich blogge nicht jeden Tag. Da können auch längere Pausen kommen oder ich habe mal mehrere Beiträge an einem Tag. Das mache ich nach Lust und Laune, denn dieser Blog ist mein Hobby, dem ich in meiner Freizeit nachgehe.

Im Unternehmensblog meines Arbeitgebers wird zur Teilnahme an der Blogparade aufgerufen. Ohne recht zu wissen worauf ich mich da einlasse, mache ich einfach mal mit. Und auch das ist das schöne am Bloggen: man muss zu dem stehen was man schreibt, das ist klar. Aber man darf und soll spontan sein.


Dienstag, 2. September 2014

Görlitz / Zgorzelec: der Glaube sichert eine Brücke

in polnischer und Deutscher Sprache zu jeder Seite der Brücke ein Gedenkstein
Ich befand mich vorgestern und gestern in Görlitz. Natürlich bin ich auch mal rüber gegangen in den östlichen Teil, der auf polnisch Zgorzelec heißt und zur Republik Polen gehört. Beide bilden gemeinsam eine Europastadt, was ich schon für sich als sehr bemerkenswert empfinde.

Sehr schön fand ich, dass die beide Städte verbindende Stadtbrücke nach Papst Johannes Paul II benannt ist. Das war mir noch nicht bekannt. Auf beiden Seiten der Neiße habe ich auf der Straße übrigens sowohl deutsche als auch polnische Sprache vernommen. Die Leute gehen einfach hin wo sie möchten, ohne dass es Vorbehalte gibt oder nennenswerte Probleme. 

Ich glaube, Johannes Paul II hätte es gefallen, dass eine beide Stadtteile verbindende Brücke nach ihm benannt ist. Und ich denke, er hält seine segnende Hand über alle Menschen, die sich auch darüber freuen. In Europa haben wir diesem Mann für die friedliche Entwicklung unendlich viel zu verdanken. Daher hat es mich besonders gefreut, über die nach ihm benannte Brücke zu gehen.