Mittwoch, 24. Juni 2015

Ich reise nach Griechenland - das ist meine Konsequenz aus der Krise!

Es scheint, als wenn für das Land der Hellenen der Marsch weiter in Richtung άβυσσος geht

Am Montag waren die Gespräceh mit zunächst optimistischen Signalen beendet worden. Der IWV hat nachgerechnet, der jüngste Vorschlag aus Athen ist durchgefallen. Die Begründung ist, dass die Vorschläge der griechischen Regierung auf Steuerschätzungen und damit verbundenen Versprechen aufgebaut sind. Und das hat es schon in der Vergangenheit gegeben und ist nie eingehalten worden. Alexis Tsipras fühlt sich jetzt ungerecht behandelt

Details zum Streit werden aus einem Dokument deutlich, welches das Wall Street Journal online gestellt hat. Ich hoffe sehr, die verantwortlichen Politiker in Brüssel und Athen werden eine vernünftige Lösung finden!

Meine Konsequenz: Im Herbst werde ich nach Griechenland reisen. Das ist meine Konsequenz, die ich aus dem ganzen politischen Desaster ziehe. Die Politik, die Europäische Union und der unselig fehlkonstruierte Euro können mich von den Griechen nicht entzweien! Ταξιδεύω στην Ελλάδα!

Freitag, 19. Juni 2015

Griechenland - der Marsch in den Abgrund?

Ich habe in den letzten Tagen den Eindruck gewonnen, dass Griechenland in den Abgrund rast. Gestern sind die Gespräche der Euro-Finanzminister ohne Einigung beendet worden. Die Europäische Zentralbank befürchtet Engpässe beim Bargeld. Das ist beides sehr ernst zu nehmen.

Schließlich gibt es die Meldung, dass ein vom griechischen Parlament eingesetzter Ausschuß zum Ergebnis gekommen ist, die Schulden des Landes seien illegal und müssten deshalb nicht zurück gezahlt werden. Die letztere Meldung kann ich nicht ernst nehmen. Es kann sein, dass die griechischen Regierungen nicht legal gehandelt haben, als sie im Ausland Schulden aufgenommen haben. Das ist ein Problem, über das die Griechen in ihrem Land sprechen und entscheiden müssen. Sie haben aber das Geld erhalten und müssen es grundsätzlich zurück zahlen. Im Außenverhältnis sind innerstaatliche Rechtsverstöße ohne rechtliche Wirkung.

Letzten Endes scheint mir das ein politisches Ablenkungsmanöver zu sein, wie es doch recht typisch ist für die griechische Politik. Man kommt intern nicht mehr zurecht, also muss ein äußerer Feind her auf den mit dem Finger gezeigt werden kann. Das Spiel ist leider sehr durchschaubar.

Ich bedauere, dass die neue griechische Regierung so dermaßen versagt. Ich habe hier im Blog das Ergebnis der letzten Wahl analysiert. Für mich steht fest, dass die beiden Regierungsparteien das klare Mandat ihrer Wähler bekommen haben, mit den alten Eliten aufzuräumen. Das haben sie nicht getan. Alexis Tsipras scheint weiter zu machen, wie die abgewählten Eliten gewirtschaftet haben. Auch unter seiner Regierung muss man sich mit den Themen Vetternwirtschaft und Korruption beschäftigen. Dabei hatte gerady Syriza beidem den Kampf angesagt. Gebrüllt haben die Löwen, das war es dann aber auch. Und werden diejenigen, die vom alten System profitiert und sich unglaubliche Vermögen geschaffen haben heute zur Kasse gebeten? Fehlanzeige.

Der Kampf gegen Steuerhinterziehung ist ein Papiertiger, ihn zu verkünden war vermutlich nie ernst gemeint. Die Gerichte haben die Maßnahmen scheinbar weitgehend abgeblockt - Syriza unternimmt dagegen nichts.

Mir scheint, die griechische Regierung fährt eine Taktik, die sich aus dem in der Spieltheorie bekannten Feiglingsspiel ableitet. Mit Giannis Varoufakis hat sie einen Ökonomen an Bord, der Spieltheoretiker ist. Das Manager-Magazin meint, dass seine Strategie aufgehen könne. Mir scheint, die griechische Regierung droht damit, größtmöglichen Schaden in Europa anzurichten, wenn ihre politischen Forderungen nicht erfüllt werden. Dass es möglicherweise viel größeren Schaden anrichtet, wenn man Griechenland über alle bisherigen roten Linien hinweg entgegen kommt, ist das Dilemma. Wie die europäische Politik damit umgeht, kann ich nicht prognostizieren.

Wir werden sehen, wie die Sache sich weiter entwickelt. Ich hoffe nur, dass die Griechen selbst die Kraft aufbringen ihre Regierung daran zu hindern, das Land komplett in den Abgrund zu steuern.

Handbuch der Kfz-Schadensregulierung: Rezension in DAR erschienen

In der Zeitschrift Deutsches Auto Recht (DAR) ist eine Besprechung des Handbuchs der Kfz-Schadensregulierung erschienen (Ausgabe 5/2015, Seite 298).

Verfasser ist Rechtsanwalt Frank-Roland Hillmann III aus Oldenburg. Er ist selbst Autor eines vergleichbaren Fachbuchs. Zum Handbuch der Kfz-Schadensregulierung eist er darauf hin, dass sich neben den drei Herausgebern weitere 17 Autoren beteiligt haben, die als in der "Szene" anerkannte bekannte und angesehene Spezialisten gelten. Dazu führt er aus:
Von daher nimmt es nicht Wunder, dass das gesamteWerk wohl als zurzeit unnerreichbar kompetent auf diesem Gebiet bezeichnet werden darf.
Von mir selbst stammt das Kapitel zum Schadenmanagement. Hierzu merkt er an:
Dass die Ausführungen zum Thema "Schadensmanagement der Versicherer" auch durchaus kritisch und anders gesehen werden können, als von dem aus der Versicherungswirtschaft stammenden Sachbearbeiter, dürfte nicht verwundern.
Leider war in der Rezension wohl nicht der Platz, dass er seine Kritik weiter ausführt. Das ist schade, denn als Autor sind mir solche Rückmeldung eine unendlich wertvolle Hilfe um mich zu verbessern.

Dienstag, 16. Juni 2015

Handbuch des Fachanwalts Verkehrsrecht: Rezension in der NZV

Himmelreich/Halm: 5. Auflage des Handbuchs des Fachanwalts Verkehrsrecht
In der Neuen Zeitschrift für Verkehrsrecht, Ausgabe 5/2015, Seite 225, ist eine Rezension zur 5. Auflage des Handbuchs des Fachanwalts Verkehrsrecht erschienen.

Rechtsanwalt Rudolf Günter kommt zu folgendem Fazit:

Das Handbuch des Fachanwalts Verkehrsrecht ist praxisnah und überzeugt durch eine sehr gute Darstellung der großen inhaltlichen Breite des Verkehrsrechts.
Er empfiehlt es Anwälten, Richtern, Schadenregulierern, Sachverständigen und allen anderen, die sich vertieft mit dem Verkehrsrecht befassen wollen.