Montag, 15. Dezember 2025

Mumie zweier Entenschnabelsaurier gefunden

 Die Tageszeitung berichtet vom Fund der Mumie eines Entenschnabeldinosuriers. Genau genommen handelt es sich um einen Edmontosaurier.

Mumie des Edmontosauriers (Bildquelle: Tageszeitung / Foto: Tyler Keillor / Fossil Lab)
Mumie des Edmontosauriers
Bildquelle: Tageszeitung
Foto: Tyler Keillor / Fossil Lab
Der Name des Entdeckers is Paul Sereno. Er hat gleich zwei Dino-Mumien entdeckt, die rund 66 Millionen Jahre alt sind. Gefunden hat er sie in Wyoming in den USA. 

Die beiden Saurier waren Jungtiere. Sie sind während einer Dürre gestorben. Kurz danach muss es eine Springflut gegeben haben. Die beiden Kadaver wurden von Sedimenten überspült. Das war für die Tiere natürlich sehr tragisch. Für die Wissenschaft war das aber ein Glücksfall. Denn so entstanden die perfekten Rahmenbedingungen, dass die Kadaver die Zeiten bis heute überdauert haben.

Diese Edmontosaurier haben in gewaltigen Herden gelebt. Ernährt haben sie sich vom Gras der Steppe. Dementsprechend nennt man sie auch „Kühe der Kreidezeit“.

Was faszinierend ist: Viele Illustratoren haben diese Tiere bisher mit Hufen dargestellt. Das war Fantasie, angeregt durch die Lebensweise. Beweise gab es dafür bisher nicht.

Bisher. Dank des neuen Funds steht jetzt fest, dass die Edmontosaurier wirklich Hufe hatten.

Auch wissen wir jetzt mehr über ihren Körperbau. Die Haut war von winzig kleinen Schuppen überzogen. Die waren zwischen 2 und 3 mm groß. 

Und vom Kopf bis zum Rumpf trug der Edmontosaurier einen Hautkamm. Von der Hüfte bis zur Schwanzspitze trug er Stacheln. Wahrscheinlich diente das weniger der Verteidigung sondern eher dem Erkennen von Artgenossen oder der Balz.

Montag, 1. Dezember 2025

Amphoren waren Tetrapak und Seeconainer der Antike in einer Funktion

Zu allen Zeiten brauchte man vernünftige Behälter, um Waren verpacken und über eine große Strecke transportieren zu können. In der Antike waren das die Amphoren.

Vom Meeresgrund geborgene Amphoren im Archäologischen Museum Poros
Vom Meeresgrund geborgene Amphoren
im Archäologischen Museum Poros

Amphoren waren das Tetrapak und der Seecontainer der Antike in Einem. Zugleich gibt es unglaublich fein gearbeitete und schön verzierte Amphoren. Die Amphore war also mehr als als nur ein Gebrauchsgegenstand.
Auf dem Bild zu diesem Beitrag seht Ihr Amphoren, die vom Meeresgrund geborgen worden sind. Sie sind heute im Archäologischen Museum auf der Insel Poros zu sehen. Viele andere, auch kleinere Museen zeigen ganz ähnliche Artefakte. Inzwischen dürfen Taucher auch zu Wracks aus der Antike herabsteigen. Die größte Sorge des griechischen Staates war früher, dass die Leute gefundene Amphoren einfach bergen und mitnehmen. Inzwischen ist so viel Vertrauen zu örtlichen Tauschulen vorhanden, dass der Staat begleiteten Tauchgängen zu solchen Wracks nunmehr zustimmt.

Für mehr Informationen lies meinen Beitrag über Amphoren als Transportgefäß im Hellas Blog.