Donnerstag, 12. Februar 2026

Juno

Juno war Schwester und Gemahlin des Jupiter. Das machte sie zur mächtigen Königin des Himmels.

Juno auf einer Jupitersäule (Archäologisches Museum Frankfurt)
Juno auf einer Jupitersäule
(Archäologisches Museum Frankfurt)

Die mächtige Königin der römischen Götter spielte eine zentrale Rolle in der Mythologie und Religion des antiken Rom. Als Beschützerin der Frauen, der Ehe und der Fruchtbarkeit war sie weit mehr als nur die Gemahlin Jupiters. Juno verkörperte Majestät, Macht und das weibliche Prinzip in seiner ehrwürdigsten Form. 

Juno gehört zur ältesten Göttergeneration des römischen Pantheons. Ihre Eltern sind Saturnus und Ops. Damit ist sie Schwester von Jupiter, Neptun, Pluto, Vesta und Ceres.

Juno ist mit Jupiter verheiratet, dem obersten Gott des römischen Pantheons. Gemeinsam mit ihm hat sie Mars, den Kriegsgott, und Vulcanus, den Schmiedegott, gezeugt. In manchen Überlieferungen wird auch Bellona als ihre Tochter genannt.

Juno wird, anders als ihr griechisches Gegenstück Hera, kaum mit eigenen Liebhabern oder Affären in Verbindung gebracht. Ihre Rolle als Ehefrau Jupiters unterstreicht vielmehr ihre Funktion als Symbol ehelicher Treue und würdevoller Weiblichkeit.

In der römischen Mythologie wird Juno weniger durch spektakuläre Einzelmythen als durch ihre ständige Präsenz als wachsame und oft eifersüchtige Göttin geprägt. Wie ihre griechische Entsprechung Hera wird sie oft als eifersüchtige Gemahlin dargestellt, die die Affären Jupiters mit Sterblichen und Nymphen argwöhnisch verfolgt.


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