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Mittwoch, 28. Mai 2014

Irland - weitere Hinweise auf den Linksverkehr

Hinweisschild vor eine Hotel in Killarney
Vorgestern habe ich darauf aufmerksam gemacht, wie Besucher vom Kontinent in Dublin an Fußgängerüberwegen darauf aufmerksam gemacht werden, doch in die richtige Richtung zu gucken.

Vor einem Hotel in Killarney sah ich das nebenstehende Hinweisschild. Die Gäste können sich Mietwagen direkt in das Hotel bringen lassen. Man sollte annehmen, dass die dann auch wissen, dass in Irland der Linksverkehr gefahren wird.

Ich fragte mich schon, zu welchen Unfällen es mit Fußgängern in Dublin gekommen sein mag,dass man die Hinweise auf den Straßen gegeben hat. Aber auch bei dem Hotel muss einiges passiert sein, sonst hätte man das Hinweisschild nicht aufgestellt.

Montag, 26. Mai 2014

Irland: Rücksichtnahme auf Besucher vom Kontinent

Dublin: Warnhinweis an Fußgängerüberweg
Ich war in der vergangenen Woche für einige Tage in Irland. Dort fährt man wie auch in Großbritannien im Linksverkehr. Für uns Besucher vom Kontinent ist das etwas ungewöhnlich.

Im letzten Jahr sind mir in Dublin ja schon die etwas anderen Fußgängerampeln aufgefallen.

Für den Besucher aus einem Land mit Rechtsverkehr ist der Warnhinweis an den Fußgängerüberwegen hilfreich. Zumindest in Dublin habe ich doch die deutliche Warnung "look right" auf den Straßen gesehen. Ich finde das gut. 

Montag, 26. August 2013

Hinweis zum Nachziehen der Schrauben nach Reifenwechsel

Am 21.08.2013 habe ich auf ein von mir in der SVR besprochenes Urteil des LG Heidelberg hingewiesen. Dort ging es darum, dass jemand die Schrauben an den Reifen nach dem Wechsel nicht hat nachziehen lassen. Das Landgericht war der Meinung, die Werkstatt hätte mehr darauf hinweisen müssen und daß sie deshalb zum Teil für die Folgen des Nicht-Nachziehens der Schrauben haften muss.

Samstag, 24. August 2013

Radarwarner - bleiben doch verboten

Der SPIEGEL berichtet, daß die Verkehrsminister sich entschieden haben Radarwarner doch nicht zuzulassen. Einige von ihnen wollten dies.

Da scheint eine auf dem Verkehrsgerichtstag 2013 formulierte Idee doch ihren Weg in die Politik gefunden zu haben. Finde ich gut, auch wenn diese Idee keine Mehrheit fand.

Mein Navi warnt durch einen Ton, wenn ich die vor Ort erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschreite. Das ist kein Radarwarner, aber in Radarfallen tappt man mit so einer Warnung im Cockpit nicht. Es geht auch ohne.

Und ich denke, man braucht auch nicht wirklich Warnschilder aufzustellen.

Mittwoch, 21. August 2013

Reifenwechsel: achtet auf das Nachziehen der Schrauben!

Der Sommer läuft noch. Aber bald kommt der Herbst, und der Winter lässt dann auch nicht auf sich warten. Viele Leute werden dann an ihren Autos die Sommer- zu Winterreifen wechseln.

In Ausgabe 2/2013 der Zeitschrift Straßenverkehrsrecht habe ich ein Urteil des Landgerichts Heidelberg (Aktenzeichen 1 S 9/10) besprochen (Seite 59 f.).

Dort hatte jemand seinen Reifen wechseln lassen. Die Werkstatt hat ihm auf die Rechnung einen Warnhinweis geschrieben "Radschrauben nach 50-100 km nachziehen!!"

Dies geschah nicht. Der Mann fuhr und fuhr, irgendwann veränderten sich Geräuschkulisse und Fahreigenschaft des Fahrzeugs. Statt nachzugucken was ist, fuhr der Mann weiter. Auch ein Klackern bei jedem Brems- und Beschleunigungsvorgang war ihm kein Anlaß nach der Ursache zu suchen.

Dann kam es zum Schaden, nachdem sich eines der Räder während der Fahrt abgelöst hat. Das LG Heidelberg hat die Werkstatt verurteilt, 70% des entstandenen Schadens zu ersetzen. Begründung: Der Warnhinweis auf der Rechnung reiche nicht. Der Kunde müsse die Rechnung nur bis zu seiner Unterschrift lesen, der Warnhinweis stand hier darunter.

Das Mitverschulden des Autofahrers bewertete das Gericht demgegenüber deutlich geringer.

In meiner Anmerkung war ich etwas zurückhaltend. Der Kollege Tamas Ignacz hat das Urteil auf Anwalt.de kommentiert. Das Portal Krafthand macht die Werkstätten denn auch deutlich auf den richtigen Warnhinweis aufmerksam.

Ehrlich gesagt finde ich es aber schon ziemlich hart einer Werkstatt, die den Warnhinweis schriftlich auf der Rechnung - wenn auch unterhalb der Unterschrift - gegeben hatte, eine höhere Haftung zuzusprechen als einem Kunden, der Veränderungen an Geräuschkulisse und Fahreigenschaft an seinem Fahrzeug ignoriert hat. Von einem Musterurteil möchte ich hier nicht unbedingt sprechen wollen.