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Samstag, 24. Februar 2018

Griechenland: Arkadien adelt den Reisenden


Reisen bildet, so dachte ich bis jetzt. Nach einem begeisterten Reisebericht von Ellen Alpstein weiß ich: Reisen adelt. Unter der Überschrift Einmal Prinz von Arkadien sein berichtet sie von ihren Erfahrungen in Griechenland. Recht hat die Frau! Fahrt hin! Land und Leute sind wirklich toll!

Donnerstag, 4. Juni 2015

Pkw-Maut: Will die CSU, dass ihre Kumpels sich die Tasche vollmachen können?

Mautsysteme gibt es bereits!
In den Medien wird berichtet, dass es für die geplante Einführung der Pkw-Maut Gegenwind aus Brüssel gibt. Die FAZ berichtet, dass derzeit Kompromissvorschläge erörtert werden. Die CSU hatte sich schon im Vorfeld der letzten Bundestagswahl vehement dafür eingesetzt.

Ein Thema der Berichte ist, dass mit der Einführung der Pkw-Maut Kosten in Höhe von ca. 450 bis 500 Millionen Euro verbunden sind. In diesem Zusammenhang schreibt die FAZ: Der größte Teil entfällt demnach auf den Aufbau des elektronischen Systems, mit dem ein noch zu suchender Privat-Betreiber die Maut erheben soll. Hierfür seien laut Ministerium einmalig 321 Millionen Euro geplant.

Ein Privat-Betreiber soll gefunden werden, der die Maut für den Staat erhebt.  Mich erinnert das an die politischen Bestrebungen, die Autobahnen zu privatisieren. Ein Vorteil für Deutschland ist es nicht. Ein Vorteil ist das nur für die privaten Betreiber der Autobahnen, die Zeche zahlt der normale Bürger.

Eine der Lügen der CSU - heute gestützt von CDU und SPD aufgrund des Koalitionsvertrages - ist die Belastungsneutralität für den deutschen Bürger. Die Kfz-Steuer soll entsprechend gesenkt werden. Das Problem gerade bei klimafreundlichen Kleinwagen: die zahlen schon heute viel weniger Kfz-Steuer, als die Pkw-Maut kosten wird.

Dann: Warum muss für die Pkw-Maut ein neuer Betreiber gesucht werden, wenn es für die Lkw-Maut bereits ein funktionierendes System mit Betreiber gibt? Warum müssen noch einmal 450 bis 500 Millionen Euro dafür ausgegeben werden? Es gibt nur den einen Grund, dass man dieses Geld ausgeben möchte, um es den richtigen Leuten in die Tasche zu stecken.

Noch eine kritische Frage: Weshalb müssen künftig sowohl Pkw als auch Lkw die Maut zahlen - nicht aber Busse? Auch die nutzen die Autobahnen, warum sollen sie sich nicht an den Kosten beteiligen. Meiner Meinung nach ist dieses Ergebnis ein Beweis der Qualität von Lobbyarbeit der Busbetreiber. Sachlich gerechtfertigt ist diese Begünstigung nicht.

Meine Forderung: Es darf in Deutschland nur ein Maut-System geben, das für alle Fahrzeuge gilt.

Ursprünglich war angedacht, eine Vignette nach österreichischem Vorbild einzuführen, so das Wirtschaftsblatt im November 2013. Das scheint aber politisch nicht mehr gewollt zu sein. Auch hier hat die FAZ kürzlich dargelegt, dass sich Österreich durchaus als Vorbild lohnt.

Unterm Strich bleibt für mich folgender Eindruck: Die Pkw-Maut dient überhaupt nicht einer Gerechtigkeit bei den Kosten für unser Straßennetz. Es geht um Populismus, durch den kaschiert wird, dass eine Menge Geld in die Taschen der richtigen Leute gelenkt werden soll. Ich hoffe, dass kritische Journalisten hier noch recherchieren.

Montag, 20. April 2015

Datenkrake Facebooks universelle Sammelwut

Wahlplakat der Piratenpartei: Datenschutz ist wichtig!
Ich möchte Euch auf einen Beitrag von Christopher Lauer in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hinweisen. Die universelle Volksrepublik sei - Facebook. Nicht Google, dem allgemein eine üble Datensammelwut nachgesagt wird.

Christopher Lauer war Mitglied der Piratenpartei und wurde über deren Liste sogar in das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Im März 2014 wurde der zum Vorsitzenden der Piraten in Berlin gewählt. Dieses Amt legte er aber schon im September 2014 nieder und trat sogar aus der Piratenpartei aus.

Ich habe die Piratenpartei als eine Bewegung wahrgenommen, die sich vor allem gegen staatliche Überwachung wendet. Das ist sympathisch und im Sinne der Bürgerrechte. Denn diese können als Rechtsanspruch nur innerhalb einer Rechtsgemeinschaft, aber nicht universell gegen jedermann auch außerhalb dieser Rechtsgemeinschaft gelten. Und Staaten sind nun einmal Rechtsgemeinschaften, insbesondere wenn sie demokratisch verfasste Rechtsstaaten sind.

Aber Bürgerrechte sind nicht viel wert, wenn es um weltweit handelnde Privatunternehmen geht, deren Geschäft im Kern aus dem Sammeln und Verwerten von persönlichen Daten realer Menschen besteht.

Was Lauer nun über Facebook berichtet, macht nachdenklich.

  • Facebook legt nach Lauer für jeden Menschen eine  Unique Identification (UID) an. Eine Kennnummer, unter der all seine Daten gesammelt werden. Die Daten werden auch von Leuten gesammelt, die selbst gar nicht Mitglieder bei Facebook sind und die der Sammlung und Auswertung ihrer Daten gar nicht zugestimmt haben.
  • Das mit der UID bei Facebook scheint wohl zu stimmen. Facebook-Mitglieder können ihre UID über diese Seite herausfinden.
  • Das Einverständnis der Person, deren Daten gesammelt werden, wird dazu vorab nicht unbedingt eingeholt. So z.B wenn Facebook ein Adressbuch seines Mitglieds daraufhin untersucht, ob die darin gespeicherten Menschen auch bei Facebook registriert sind. Deren Daten werden, so Lauer, von Facebook gleich mit gespeichert. 
Das ist eine Datensammelwut, die weit über das hinausgeht, was man unseren staatlichen Organen in Zusammenhang mit Vorratsdatenspeicherung oder Terrorismusabwehr gemeinhin vorzuwerfen pflegt. Ich meine, über global agierende, private Unternehmen muss in Zukunft mehr gesprochen werden, wenn es um das Thema Datenschutz geht.

Donnerstag, 5. März 2015

Pkw-Maut: die Implosion eines Hirfurzes

Für 2014 versprach die Politik die Einführung der Pkw-Maut. Ein Versprechen, das bislang nicht gehalten wurde. An die angebliche "Belastungsneutralität" für uns Privatleute in Deutschland konnte man nie glauben. Die FAZ hat kürzlich eine "Inspektion" der Maut-Pläne gemacht. Nun berichtet der SPIEGEL, dass die von Verkehrsminister Dobrindt erarbeitete Variante gegen EU-Recht verstößt.

Die Einführung einer Pkw-Maut war ein Wahlkampfthema der CSU bei der letzten Bundestagswahl. Für mich war es immer der Hirnfurz von CSU-Chef Horst Seehofer. Verkehrsminister Dobrindt ist lediglich sein Vollstrecker. Mir scheint, dass sein Hirfurz nunmehr implodiert.

Samstag, 27. Dezember 2014

Drohnen: es droht Gefahr? Oder Panikmache der FAZ?

Die FAZ warnt vor einer Gefahr, die durch privat genutzte Drohnen droht. Die Dinger können abstürzen oder an verbotenen Orten fliegen. Schlimm!

Letzten Endes besteht aus meiner Sicht kein Unterschied, ob ein Spielzeug mit einem Propeller (Flugzeug), zwei Propellern (Hubschrauber) oder mehreren Propellern (Drohne) in der Luft bewegt wird.
Machen wir also auf die Gefahr aufmerksam, die von herabstürzenden Modellflugzeugen droht? Oder von anderem Spielzeug, dass fliegen kann? Nein.

Mir kommt das eher wie Panikmache vor. Und die nervt mich!

Mittwoch, 23. Juli 2014

ACE: Mitgliedssteigerung aufgrund der Krise beim ADAC?

Die FAZ berichtet, dass der Auto Club Europa (ACE) aufgrund der Krise beim großen Konkurrenten habe einen Mitgliederanstieg verzeichnen können.

Zwischen Januar und Juni seien 27.280 Menschen neu in den ACE eingetreten. Im Vorjahreszeitraum habe der Zuwachs nur 16.500 Neumitglieder betragen. Das macht dann ein Plus von 10.780 Neumitgliedern, welche die FAZ der Krise des ADAC zuschreibt.

Ich habe meine Zweifel an dieser Analyse. Der ADAC hat ca. 18,9 MIO Mitglieder, der ACE dagegen "nur" 600.000. Aufgrund der Krise hat der ADAC ca. 15.000 Mitglieder verloren, nicht mehr. Berücksichtigt man die Verhältnisse zwischen beiden Clubs sowie den Umstand, dass es noch weitere Verkehrsclubs gibt, mag man eine Auswirkung der ADAC-Krise auf die Neumitgliedschaften der anderen Clubs annehmen. Aber die dürfte viel geringer sein für den ACE.

Daher ist meine Meinung, dass andere Gründe - vielleicht gutes Marketing, vielleicht gute Mund-zu-Mund Propaganda? - für den deutlichen Anstieg der Neumitgliedschaften beim ACE verantwortlich sind. Die scheinen einfach einen guten und ehrlichen Job gemacht zu haben. Dazu meinen Glückwunsch!

Mittwoch, 18. September 2013

Lebensversicherungen: einige bringen ihren Kunden gute Rendite

Die FAZ brachte gestern einen Bericht über die Renditen von Lebensversicherungen.

Wörtlich heißt es hier: "Zu der Gruppe der leistungsstärksten Versicherer zählen Marktführer Allianz, die Bayern-Versicherung, die Debeka und die Cosmos."

Vor einigen Jahren haben viele Versicherer auf Aktien gesetzt, was in der Krise nicht funktioniert hat. Die Mannheimer Lebensversicherung geriet sogar in Schwierigkeiten. Viele Verträge mussten durch die von der Versicherungswirtschaft finanzierte Sicherungseinrichtung Protektor fortgeführt werden.

Momentan haben wir ja wieder eine Finanzkrise und sogar eine Krise unserer Währung. Ich finde es bei den geringen Zinsen, die momentan am Kapitalmarkt zu erzielen sind, schon sehr beachtlich, wenn es Versicherer gibt, die eine hohe Rendite erwirtschaften und an ihre Kunden weitergeben können.

Sie zeigen, dass eine nachhaltige und sichere Kapitalanlage von Geldern für die Alterssicherung (für die Lebensversicherungen oft abgeschlossen wurden) möglich ist. Man sollte eine zumindest teilweise Kapitaldeckung z.B. für die gesetzliche Rentenversicherung nicht verteufeln, sondern ernsthaft in Betracht ziehen.

Donnerstag, 15. August 2013

Feinstaub: Direkteinspritzer sind Umweltterroristen

Auto.de berichtet, dass Direkteinspritzer-Motoren die neuen Feinstaub-Meister sind.

Die Umweltplakette ist mehr oder weniger ein religiöses Gesinnungssymbol, dass man für eine saubere Umwelt ist. Ihre Herstellung belastet die Umwelt, wirklich etwas bringen tut die nichts.

Feinstaub aus Diesel-Motoren ist eine der Hauptbegründungen für die Umweltplakette und Umweltzonen. Direkteinspritzer bei Otto-Motoren sind genauso große Ferkel - und sie bleiben bei den "Öko-Kriterien" zur Vergabe der Umweltplakette komplett außen vor. Damit unterlaufen Direkteinspritzer das politische Ökobestreben und sorgt dafür, dass Umweltzonen wirkungslos bleiben. Sie sind eine reine Show-Veranstaltung für grüne Gesinnung, sonst nichts.

Diesel ist insofern als Ober-Terrorist abgelöst. Und: die Autolobby, so Auto.de, habe erreicht, dass die Politik da gar nichts macht. Frontal 21 berichtete im März darüber und wies darauf hin, dass die Lösung des Problems 50 € pro neu gebautem Auto koste. Die Industrie wolle sich das sparen.

Dass Umweltzonen ihren Zweck, die Emissionsbelastung für die Menschen zu verringern, nicht unbedingt erfüllen, sehen wir aktuell in Wiesbaden. Interessierte Kreise behaupten, dass die aber dennoch sinnvoll seien. Denn sie verringerten die Diesel-Belastung im Feinstaub.

Ich persönlich glaube ja, dass es der Lunge egal ist, ob der Feinstaub aus einem Diesel- oder einem Otto-Motor stammt. Schädlich dürfte beides sein. Aber den Otto-Motor genauso kritisch zu sehen wie den Diesel, scheint auch für die allergrünsten Ökofanatiker politisch nicht opportun zu sein. Sind die Ökos zu blöd oder war die Lobby-Arbeit der Autohersteller zu gut? Oder beides?

Schon 2008 wies die FAZ in einem Bericht darauf hin, dass die Umweltzonen ihren Zweck nicht erfüllen. Die Deutsche Umwelthilfe bringt es denn auch auf den Punkt: Umweltzonen sind oft für die Katz!

Ob Politik und Öko-Lobbyisten den Mut haben, offen zuzugeben, dass hier ein für den Umweltschutz untaugliches Instrument geschaffen wurde?

Auf die Umwelt acht zu geben und dort, wo es geht, für vernünftige Maßnahmen zu sorgen die das bewirken, finde ich wichtig. Aber mein Eindruck bei diesen Zonen ist doch, dass es hier um Gängelei der Bürger geht. Und ich finde, es geht in quasi-religiöser Manier darum, die richtige Öko-Gesinnung zu zeigen. Das alles finde ich nicht gut!