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Dienstag, 1. September 2015

Funkchips als Schwachstelle bei der Sicherheit von Autos

Auto weg - dank moderner Technik?
Moderne Autos haben nicht mehr den klassischen Schlüssel, der mechanisch eingesteckt und gedreht werden muss, damit sie sich öffnen oder starten. Das funktioniert per Funk.

Diese Technologie hat illustre Namen wie Keyless Go und ist inzwischen sehr weit verbreitet. Als Marke ist Keyless Go übrigens auf die Daimler AG registriert.

Doch hier gibt es auch Schwachstellen. In den Medien tauchen immer wieder Berichte auf, dass Autos sich hacken lassen:
Diese Geschichten lesen sich recht lustig, wenn man selbst nicht betroffen ist. Das Ärgerliche bei so etwas ist, dass es ja nicht nur darum geht von außen den Scheibenwischer anzustellen oder die Hupe zu betätigen. Wenn echte Bösewichte ein Auto hacken, wollen sie es entweder öffnen um etwas zu klauen - oder sie wollen gleich das ganze Auto stehlen. Und hier beginnt es sehr unangenehm zu werden.

Der Einbruch ins Auto bzw. die Totalentwendung sind über die Teilkasko versichert. Dem Kunden kommen hinsichtlich des Nachweises, dass sich hier ein Dieb unbefugt Zugang verschafft hat, gewisse Beweiserleichterungen zu. Ein Indiz für einen Einbruch sind immer die Spuren, welche von den Einbrechern beim Aufbruch hinterlassen worden sind. Und die gibt es nicht mehr. Natürlich besteht grundsätzlich trotzdem Versicherungsschutz. Aus meiner Sicht sind die technologischen Schwachstellen bei den Chips vor allem eine Herausforderung an die Kfz-Versicherer, damit sachgerecht umzugehen.

Dennoch ist es gut, wenn Kunden sich schützen so gut es geht. Wenn Ihr für Euer Fahrzeug so einen Funkchip habt, sprecht bitte mit Eurem Autohaus über die Sicherheit. Sollte der Hersteller da ein Sicherheitsupdate anbieten - unbedingt machen. Ansonsten kann man nur allgemein ganz vorsichtig sein.

Montag, 17. Februar 2014

ADAC: Manipulationen gibt es seit Jahren - Autobauer geben Gelbe Engel zurück

Autohaus berichtet von ersten internen Ergebnissen der Prüfung, die der ADAC bei sich durchführen lässt. Danach wurden die Wahlen zum "Gelben Engel" wohl schon jahrelang manipuliert. Ziel war, dass möglichst alle Marken vertreten sind. Man wollte sich wohl schmücken nach dem Motto "Der ADAC ruft, und alle kommen."

BMW, VW und Daimler geben nach einem Bericht des Manager-Magazins insgesamt 40 "Gelbe Engel" zurück. Der Preis habe seine Glaubwürdigkeit verloren.

Ich möchte dem ADAC Mut machen, den jetzt beschrittenen Weg weiter zu gehen. Toll ist es nicht, was da alles so rauskommt.

Aber für den Erhalt der Glaubwürdigkeit von - trotz allem - nach wie vor Deutschlands größtem Automobilclub ist der offene und sich selbst nicht schonende Umgang mit den sehr unangenehmen Fakten wichtig.

Der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer fordert einen Neuaufbau des ADAC. So schlimm, dass der Verein brach am Boden läge, ist es nach meiner Meinung nicht. Aber im Kern hat Dudenhöffer wohl recht: der ADAC muss massiv an seinen eigenen Strukturen arbeiten.

Wichtig ist eine Vergewisserung der grundsätzlichen Ausrichtung. Der ADAC kommt mittelfristig nicht umhin zu entscheiden, ob er ein Verein sein will, oder ein großes Wirtschaftsunternehmen. Beides wird nach meiner Meinung nicht funktionieren.

Samstag, 14. September 2013

Rabattschlacht bei Neuwagen - ein Marketing-Gag?

Die Presse meldete, dass die Rabattschlacht um Autos ihren Höhepunkt erreiche (WELT). Schon im Januar schrieb der Focus, dass die beste Zeit für Neuwagenkäufer erst noch kommen würde. Auch berichtete die Berliner Zeitung berichtet, u.a. dass Volkswagen besonders aggressiv sei.

Aufmerksame Leser werden sich an Meldungen aus dem letzten Sommer erinnern. Zum beispiel berichtete die Welt über die Profite der Hersteller je gebautem Auto. Angegeben wurden da unter anderem folgende Zahlen:
  • Porsche: 16.826 €
  • BMW: 4.325 €
  • Audi: 4.242 €
  • Chrysler: 1.436 €
Dass die Unternehmen Gewinn machen möchten und müssen, ist klar. Aber die Zahlen bei BMW oder Audi zeigen, dass da doch recht viel Luft ist. Und die Rabatte sind nichts anderes als der Verzicht auf einen Teil des Gewinns.

Immer schön locker bleiben. Wer sich ohnehin einen Neuwagen zulegen wollte, der hat dazu jetzt eine gute Zeit. Aber wegen der Berichte um Rabattschlachten sollte sich niemand zu so einem Kauf verleiten lassen.

Letzten Endes steht hinter all diesen Berichten auch eine gute Leistung der jeweiligen Marketingabteilungen. Die Kunden sollen auch bei viel Geld, das sie ausgeben, das Gefühl haben, ein Schnäppchen zu machen. Das muss man auch sehen. Vielleicht ist das alles auch nur ein Marketinggag.