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Mittwoch, 28. Oktober 2015

Kundenparkplätze: Faire Aktion von REWE in Wiesbaden

REWE warnt vor, ehe abgeschleppt wird.
Mir ist gestern beim REWE an der Schiersteiner Straße in Wiesbaden etwas aufgefallen. Auf dem Kundenparkplatz stehen Autos (mindestens zwei), die offensichtlich nicht von einkaufenden Kunden sind. Denn die stehen da schon länger.

Und REWE hat ihnen Zettel an die Scheibe geheftet, dass der Parkplatz nur für die einkaufenden Kunden da ist und nicht für Dauerparker.

Ehrlich gesagt hätte ich es auch verstanden, wenn die Marktleitung Dauerparker ohne so eine Warnung hätte abschleppen lassen. Dass man so vorgeht, empfinde ich als sehr fair. Und das möchte ich mit diesem Blogbeitrag zum Ausdruck bringen.

Dienstag, 5. Mai 2015

Kiel: Auto vermeintlich geklaut - in Wahrheit abgeschleppt - und die Eigentümerin wurde unfair behandelt

Hier hat einmal ein Auto gestanden... es ist weg.
Auf SHZ.de fand ich einen Bericht über das Pech von Barbara B. aus Kiel. Sie stellte ihr Auto ab, und weg war es. Meldung bei der Polizei, nicht aufgefunden. Meldung bei der Versicherung. Die ermittelte und entschädigte schließlich Barbara B. für das gestohlene Auto.

Ein halbes Jahr später stellte sich heraus, dass das Fahrzeug abgeschleppt worden war. Es stand im absoluten Halteverbot, so dass die Abschleppmaßnahme an sich wohl auch in Ordnung war.

Was aber nicht in Ordnung war ist, dass Barbara B. darüber nicht informiert wurde. Man hat es schlicht versäumt den Vorgang in die entsprechenden Computersysteme einzutragen. So hat die Polizei bei ihren Ermittlungen auch nicht sehen können, dass sie das als gestohlen gemeldete Fahrzeug selbst hat abschleppen lassen.

Barabara B. hat sich von der Entschädigung für das gestohlene Auto ein neues Fahrzeug gekauft. Jetzt sagt ihre Versicherung, dass sie die Entschädigung zurück zahlen soll, weil ja der Versicherungsfall nicht eingetreten war. Dann will das Ordnungsamt noch 116,- € für das Abschleppen des Fahrzeugs.

Meine Meinung: das Ordnungsamt wird die Kosten für das Abschleppen wohl ersetzt bekommen können. Schließlich hat - wenn die Meldung bei SHZ.de stimmt - Barbara B. so geparkt, dass diese Maßnahme in Ordnung geht.

Allerdings hätte das Ordnungsamt Barbara B. auch informieren müssen wo ihr Auto steht - und zwar ganz zeitnah. Der Abschlepper hat es ca. 1 km entfernt im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt, wo es seit dem stand und verwitterte. Wie sollte Barbara B. das finden, wenn sie aufgrund der Meldung einer Entwendung bei der Polizei legitimerweise davon ausgehen durfte, dass ihr Auto gestohlen wurde? Sie hatte überhaupt keine Veranlassung, danach zu suchen. Ich meine, dass Barbara B. sich hier von einem Rechtsanwalt beraten lassen sollte - ihr stehen möglicherweise Schadensersatzansprüche zu.

Skeptisch bin ich allerdings, ob die Versicherung die Entschädigung wirklich von Barbara B. zurück verlangen kann. Für diese Forderung spricht, dass sich herausgestellt hat, dass das Fahrzeug nicht entwendet wurde. Der Tatbestand "Entwendung" ist Voraussetzung dafür, dass aus der Teilkasko eine Entschädigung wegen des Diebstahls eines Kraftfahrzeugs bezahlt wird.

Allerdings hat die Versicherung den Tatbestand "Entwendung" vor Auszahlung der Entschädigung festgestellt. Durch Auszahlung der Entschädigung an Barbara B. hat sie zudem das Eigentum am gestohlenen Kraftfahrzeug gewonnen. Ich meine, dass sie das Geld nur dann von Barbara B. zurück verlangen könnte, wenn ihr in irgendeinerweise zur Last gelegt werden könnte, dass sie die Sache fingiert hat. Das ist nach dem, was ich bei SHZ.de lese, aber ganz klar nicht der Fall.

Die Überschrift bei SHZ.de ist allerdings falsch. Sie suggeriert, dass Barbara B. jetzt zwei Autos habe. Tatsächlich hat sie nur eines. Das vermeintlich gestohlene Fahrzeug gehört der Versicherung. Die sollte versuchen es zu verkaufen - und auch sie sollte prüfen, ob ihr nicht evtl. (aus übergegangenem Recht) Schadensersatzansprüche gegen das Ordnungsamt zustehen.

Ich finde, dass Barbara B. unfair behandelt wurde. Primär durch das Ordnungsamt, das ihr ein halbes Jahr nichts davon gesagt hatte, dass es ihr Auto hatte abschleppen lassen. Ein wenig auch durch ihre Versicherung, die die Entschädigung von ihr zurück haben möchte. Ich wünsche ihr, dass die Sache sich klärt und sich zumindest für sie in Wohlgefallen auflöst.

Freitag, 27. März 2015

Wiesbaden: Auto in der Moritzstraße wurde abgeschleppt

Wiesbaden, Moritzstraße am 27.03.2015: ein Auto wird vom Behindertenparkplatz abgeschleppt
Die Kennzeichnung als Behindertenparkplatz war sehr deutlich.
Wenn Autos abgeschleppt werden, ist das sehr ärgerlich. Manchmal aber auch einfach nur richtig!

So war es heute Abend in Wiesbaden, dort in der Moritzstraße.

Ein Autofahrer hatte sich auf einen deutlich gekennzeichneten Behindertenparkplatz gestellt. Am Auto war keine Kennung, dass der Fahrer selbst behindert wäre.

Die Stadtpolizei rief einen Abschleppdienst, der dann sehr vorsichtig seines Amtes waltete.

Ich finde das richtig. Menschen mit Behinderung verdienen unsere Solidarität. Und zur Solidarität gehört, dass man Menschen mit Behinderung einen Platz in unserer Gesellschaft lässt. Und sie nicht von diesem Platz verdrängt! Genau das hat ein nicht behinderter Autofahrer hier aber getan, indem er sich auf den Behindertenparkplatz gestellt hat.

Mittwoch, 7. Mai 2014

ADAC: aktuelles vom Club

Ich möchte auf die Sendung Frontal 21 vom 06.05.2014 hinweisen. Hier ging es im ersten Beitrag um Geschäftspraktiken des ADAC.

Ein Clubmitglied rief den ADAC um Hilfe. Der beauftragte auch einen Helfer. Die Rechnung sollte dann aber der Kfz-Versicherer des Clubmitglieds bezahlen, bei dem zusätzlich noch ein Schutzbrief bestand.

Eine rechtliche Bewertung möchte ich an dieser Stelle dazu nicht abgeben. Die Sache ist höchst problematisch und wird für den ADAC vermutlich noch ein größeres Thema werden.

Dann berichtete der Spiegel heute, dass die Kündigungswelle beim ADAC weiter anhält. Der Mitgliederschwund war im März schon ein Thema hier im Blog. Aber durch die Beitragserhöhung wird der finanzielle Verlust für den ADAC nicht so dramatisch ausfallen. Nach wie vor genießt der Club ein sehr, sehr großes Vertrauen bei vielen seiner Mitglieder.

Dienstag, 3. Dezember 2013