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Mittwoch, 2. September 2015

Telematik bringt viele Kosten und keinen Ertrag für Versicherungswirtschaft oder Kunden

Eine kleine Box enthält den Telematik-Chip.
Telematik war schon öfters ein Thema in meinem Blog. Ich sehe das sehr kritisch. Letzten Endes handelt es sich um ein Gimmick und keine Revolution für den Kfz-Versicherungsmarkt. Die Erwartungen an die Auswertung von Funkchips, welche in die Autos eingebaut sind, werden derzeit sehr hoch geredet. Allerdings hat die Versicherungswirtschaft mit dem bisherigen System der Schadensfreiheitsklassen ein Tarifierungsmodell, welches die Risiken einzelner Fahrzeuge bereits heute sehr gut und schadensgerecht kalkulierbar macht. Ob jemand auf einer Autobahn nun im Schnitt 120 km/h fährt oder doch lieber 150 km/h, macht für seine Schadenshäufigkeit nämlich keinen Unterschied, der sich nicht über den Schadensfreiheitsrabatt bereits heute erkennen ließe.

Hinzu kommen für mich noch Bedenken bzgl. des Datenschutzes, der durch Telematik und vor allem durch die Einführung von eCall (Schuld hier ist die Politik!) gefährdet wird.

Auf Versicherungswirtschaft heute wird gerade darauf hingewiesen, dass die Telematik-Technologie vermutlich mehr kostet als sie einbringen wird. Zudem darf man auch die mit der modernen Technik verbundenen Sicherheitsrisiken nicht außer Acht lassen. Darauf möchte ich Euch hinweisen.

Dienstag, 1. September 2015

Funkchips als Schwachstelle bei der Sicherheit von Autos

Auto weg - dank moderner Technik?
Moderne Autos haben nicht mehr den klassischen Schlüssel, der mechanisch eingesteckt und gedreht werden muss, damit sie sich öffnen oder starten. Das funktioniert per Funk.

Diese Technologie hat illustre Namen wie Keyless Go und ist inzwischen sehr weit verbreitet. Als Marke ist Keyless Go übrigens auf die Daimler AG registriert.

Doch hier gibt es auch Schwachstellen. In den Medien tauchen immer wieder Berichte auf, dass Autos sich hacken lassen:
Diese Geschichten lesen sich recht lustig, wenn man selbst nicht betroffen ist. Das Ärgerliche bei so etwas ist, dass es ja nicht nur darum geht von außen den Scheibenwischer anzustellen oder die Hupe zu betätigen. Wenn echte Bösewichte ein Auto hacken, wollen sie es entweder öffnen um etwas zu klauen - oder sie wollen gleich das ganze Auto stehlen. Und hier beginnt es sehr unangenehm zu werden.

Der Einbruch ins Auto bzw. die Totalentwendung sind über die Teilkasko versichert. Dem Kunden kommen hinsichtlich des Nachweises, dass sich hier ein Dieb unbefugt Zugang verschafft hat, gewisse Beweiserleichterungen zu. Ein Indiz für einen Einbruch sind immer die Spuren, welche von den Einbrechern beim Aufbruch hinterlassen worden sind. Und die gibt es nicht mehr. Natürlich besteht grundsätzlich trotzdem Versicherungsschutz. Aus meiner Sicht sind die technologischen Schwachstellen bei den Chips vor allem eine Herausforderung an die Kfz-Versicherer, damit sachgerecht umzugehen.

Dennoch ist es gut, wenn Kunden sich schützen so gut es geht. Wenn Ihr für Euer Fahrzeug so einen Funkchip habt, sprecht bitte mit Eurem Autohaus über die Sicherheit. Sollte der Hersteller da ein Sicherheitsupdate anbieten - unbedingt machen. Ansonsten kann man nur allgemein ganz vorsichtig sein.

Donnerstag, 15. August 2013

Vorsicht beim Transport gefährlicher Sachen

Mit großer Betroffenheit habe ich im Juli vom Ableben Gebhard Buchers erfahren. Der Wiesbadener Kurier berichtete. Herr Bucher hat Trockeneis im geschlossenen Auto transportiert. Kohlendioxid trat aus, was im Ergebnis zu seinem Tod führte. Ich nehme das zum Anlass, auf das Thema Sicherheit zu sprechen zu kommen. Man kann Trockeneis nicht völlig dicht abpacken. Es treten Gase aus. Der Industriegaseverband hat Sicherheitshinweise veröffentlicht. Der tragische Tod von Gebhard Bucher zeigt, dass einer der Hinweise seinen Sinn hat. Im Pkw darf Trockeneis nur mit geöffneten Fenstern transportiert werden. Sein Ableben kommt mir so sinnlos vor. Bitte achtet beim Transport gefährlicher Sachen auf die Sicherheit.