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Sonntag, 23. März 2014

Lebensversicherungen und Transparenz - Ergebnisse der ITA-Studie 2014

Nach § 7 VVG müssen Versicherungen ihre Kunden vor Abschluss eines Vertrages ausführlich informieren. Details dazu sind in einer Infoverordnung geregelt.

Die Qualität der Produktinformationen bei Lebensversicherungen wurde jetzt vom Institut für Transparenz in der Altersvorsorge (ITA) geprüft. Danach hätten sieben Versicherer vorbildliche Informationen - und die anderen nicht. ITA veröffentlicht dabei die Namen der Versicherer, die ihre Studie unterstützten - und die Namen der Versicherer, die sie nicht unterstützten.

Die Kriterien für den Transparenz-Index sind auch veröffentlicht, ebenso die Ergebnisliste 2014.

Wie immer mag es unterschiedliche Stimmen zu so einer Studie geben. Ich bin kein Experte für Lebensversicherungen und ihre Produkte, habe aber schon einiges an Versicherungsbedingungen gesehen. Nach meinem Eindruck sind einige Anbieter von der Transparenz her besser, als es aus den Ergebnissen der Studie den Anschein macht.

Dennoch finde ich so eine Studie gut. Es ist nun einmal die gesetzliche Anforderungen, den Kunden ein gut verständliches Informationsblatt zur Verfügung zu stellen. Und Versicherungen sollten diese Anforderung auch bestmöglich erfüllen kann. Insofern können Versicherungen, die 2014 hier nicht so gut abschneiden, diese Kritik als Hilfe ansehen sich für die Zukunft zu verbessern.

Allerdings muss man auch sagen, dass die Informationen nur ein Aspekt sind, und gerade bei der Lebensversicherung nicht wirklich das entscheidende. Denn da kommt es darauf an, ob die Sache sich bei Ablauf für den Kunden rechnet oder nicht.

Die Qualität eines Versicherungsprodukts kann noch so gut sein. Wenn die zu ihm gehörenden Regeln und Bedingungen den Kunden nicht verständlich erklärt werden, taugt die Sache nur wenig. Umgekehrt besagen transparente Bedingungen auch nur bedingt etwas über die Qualität des Produkts und die Leistungsfähigkeit des Versicherers. Wenn man bei einer solchen Studie künftig auch diese Aspekte mit berücksichtigen könnte, wäre den Kunden sicherlich gedient.