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Dienstag, 28. Mai 2019

Vergleichsportal muss Vergleich von Kfz-Tarifen ändern

Im Dezember 2014 bin ich im Blog kurz auf das Thema Vergleichsportale für Versicherungen eingegangen. Die bekannten Seiten dienen nicht uneigennützig dem Verbraucherschutz. Es handelt sich um Versicherungsmakler. Dennoch finde ich sie toll, denn Versicherungen kann man hier sehr transparent vergleichen.

Aber Check24 vergleicht nicht nur mit den Versicherungen, die dort vermittelt werden. Auch andere Versicherungen werden berücksichtigt. AssCompact berichtet jetzt aber von einem Urteil, dass Check24 zwingt seine Darstellung etwas zu ändern. Die Kfz Tarife müssen jetzt ohne Nennung des Preises dargestellt werden.

Ich finde das schade. Denn jetzt weiß ich letzten Endes nicht mehr, für welchen Preis ich einen Tarif mit den von mir gewünschten Leistungen bekommen kann.

Dass Check24 auch Tarife anzeigt, die nicht vermittelt werden, hat für mich als Verbraucher nämlich etwas sehr Gutes: ich kann mir leichter eine Meinung dazu bilden, ob ich die Versicherung abschließen möchte oder ob ich lieber doch erst noch einmal bei einem anderen Anbieter nachfrage, dessen für mich gute Leistung zu einem günstigeren Preis zu haben ist.

Montag, 17. August 2015

Kfz-Versicherung: Vergleicht die Vergleichsportale

Für besondere Autos bedarf es einer besonderen Beratung.
Alle Jahre wieder... beginnt der Wechseltrubel in der Kfz-Versicherung. Bis zum 30.11. kann die bestehende Kfz-Versicherung gekündigt und eine neue abgeschlossen werden.

Beliebt bei den Kunden sind dabei Vergleichsportale wie Verivox oder Check24. Diese Portale haben den Ruf, unabhängige Vergleichsplattformen zu sein, über die sich der günstigste Anbieter für das eigene Auto finden lässt. Die FAZ weist darauf hin, dass es sich aber durchaus lohnt, die Vergleichsportale miteinander zu vergleichen.

Der Hinweis ist berechtigt. Bei diesen Portalen handelt es sich nämlich nicht um unabhängig und ehrenamtlich arbeitende Verbraucherschutzorganisationen. Vielmehr handelt es sich um unabhängige Versicherungsvermittler, die von den angeschlossenen Gesellschaften für jeden vermittelten Vertrag eine Provision kassieren. Weiß man das und entschließt man sich als online-affiner Kunde trotzdem dafür, zu so einem Portal zu gehen, ist das aus meiner Sicht völlig in Ordnung.

Was man unbedingt bedenken muss: Nicht jede Versicherungsgesellschaft wird von jeder Plattform vermittelt. Es kann also sein, dass eine besonders günstige Kfz-Versicherung durch einzelne Online-Portale gar nicht bei der Auswahl berücksichtigt wird.

Ich bekomme in meinem Bekanntenkreis immer wieder zu hören, dass solche Portale z.B. mit der Stiftung Warentest zu vergleichen seien. Das glaube ich persönlich eben nicht. Daher mein Hinweis.

Wirklich Geld kannst Du sparen, indem Du nur die Versicherung für das eigene Auto abschließt, die Du auch wirklich benötigst. Muss es bei einem 10 Jahre alten Kleinwagen mit geringem Wert noch die Vollkasko sein? Lohnt es sich, in der Kasko eine höhere Selbstbeteiligung abzuschließen und geringe Schäden selbst zu tragen?

Welche Bausteine es für die Kfz-Versicherung gibt, habe ich hier im Blog ausführlich erläutert. Zu den Auswirkungen der Selbstbeteiligung auf die Prämie für die Kasko lassen sich keine pauschalen Aussagen treffen. Die Auswirkung kann ganz erheblich oder auch nur gering sein - dass muss man für das konkrete Auto mit den jeweils konkreten Vertragsdaten individuell berechnen.

Bist Du Dir unsicher, was Du nun selbst wirklich benötigst und was für Dich am besten ist? Dann ist eine persönliche Beratung vielleicht besser als die Nutzung eines Online-Portals. Diese erfolgt durch einen Versicherungsmakler oder eine Agentur einer Versicherung.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Vergleichsportale sind Versicherungsmakler

Versicherungswirtschaft heute berichtet, dass Versicherer bei der Digitalisierung aufholen wollen. Anlass ist ein klares Statement zum Thema seitens eines Vorstandes der Gothaer Versicherung. Mathias Bühring-Uhle wird zitiert mit den Worten:
Wer kein Geschäftsmodell hat, das auch auf dem Smartphone funktioniert, hat in Zukunft kein Geschäftsmodell mehr.
Versicherungswirtschaft heute geht dann auf "Vergleichsportale" wie Check24 oder Verivox ein. Das ist Grund für diesen Blogbeitrag.

Ich finde die Bezeichnung "Vergleichsportale" irreführend. Tatsächlich handelt es sich um Versicherungsmakler, die ihr Geschäft im Internet betreiben. Das ergibt sich sowohl bei Verivox als auch Check24 aus deren Impressum. Beide sind gem. § 34d GewO als Versicherungsvermittler zugelassen.

Ich finde, Verivox und Check24 sind tolle Unternehmen, die frischen Wind in den Versicherungsvertrieb gebracht haben. Aber es handelt sich nicht um neutrale Angebotes des Verbraucherschutzes, wie manche meiner Bekannten aus der Bezeichnung "Vergleichsportal" abzuleiten meinen. Ihr Geschäftsgegenstand ist die Vermittlung von Verträgen. Beide Unternehmen bringen das klar zum Ausdruck in ihrem Impressen. Verglichen werden nur die Versicherungsangebote, die von den Portalen auch vermittelt werden.

Im Februar diesen Jahres hat der Deutschlandfunk den Verbrauchern empfohlen, Vergleichsportale zu vergleichen. Dem schließe ich mich an.

Freitag, 13. September 2013

Google mischt beim Kfz-Versicherungsmarkt mit

Der Spiegel berichtet, daß ein Produkt namens Google Compare in Vorbereitung sei. Eine ähnliche Technik bietet Google bereits an, und zwar Google Shopping.

Bei Google Compare soll es aber um Versicherungsvergleiche gehen. Das gibt es für die Kfz-Versicherung schon, z.B. bei Check24 oder Transparo. Letzten Endes sind die Vergleichsportale etwas ähnliches wie Versicherungsmakler im realen Leben, nur dass sie keinen vergleichbaren Service mit persönlicher Ansprache vor Ort bieten.

Es heißt also, mal die Entwicklung abzuwarten. Google ist im Internet schon eine große Hausnummer, und wenn die hier mitmischen wird's interessant.