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Montag, 4. Mai 2015

Diese Woche: Bahnstreik total

Wegen des Streiks fahren diese Woche die Züge nicht.
Gestern Abend erfuhr ich aus den Medien, dass die Lokomotivführer diese Woche streiken werden. Ich verstehe das nicht, bin aber auch 'nur' ein bahnfahrender Kunde. Blöd für mich ist, dass ich eine schon länger geplante Fahrt nach Passau nicht werde antreten können. Darüber ärgere ich mich!

Zur Streiksituation gibt es auf der Webseite der Deutschen Bahn aktuelle Informationen.

In der Politik gibt es sogleich Stimmen, die 'kein Verständnis' für die Entscheidung der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) haben. Verkehrsminister Dobrindt meint, die 'Grenzen der Akzeptanz' seien erreicht.

Bei der scharfen Stellungnahme des SPD-Vorsitzenden Gabriel frage ich mich, ob der nicht dem DGB Schützenhilfe gibt, der traditionell SPD-nah ist und der überhaupt kein Interesse an effektiver Konkurrenz durch eine andere Gewerkschaft hat. Die GDL gehört dem DGB nicht an.

Man soll immer beide Seiten hören. Daher möchte ich auch auf die Stellungnahme der GDL hinweisen.

Freitag, 23. August 2013

Carsharing - neue Form der Fahrzeugnutzung

Die Grundidee ist ganz einfach: ein Auto wird nicht von nur einer Person benutzt, sondern von mehreren Leuten die sich die damit verbundenen Kosten teilen.


Dieses Konzept bezeichnet man als Carsharing. Gestern habe ich in der Welt dazu einen recht interessanten Beitrag gesehen.

Kommerzielles Carsharing kannte ich schon. Ehe ich mir ein Auto zugelegt habe, habe ich überlegt, stattdessen am Carsharing der Deutschen Bahn teilzunehmen. Unser hiesiger Verkehrsverbund, der RMV, bietet ebenfalls ein Carsharing an. Für mich als Besitzer einer Bus-Jahreskarte wäre das auch gar nicht so teuer.

Allerdings gibt es auch privates Carsharing. Das wird nicht unkritisch gesehen. So hat der Bundesverband der Autovermieter (BAV) am 13.03.2013 vor Sicherheitsrisiken beim privaten Carsharing gewarnt.

Die Autovermieter sehen Carsharing allerdings auch als eigenes Geschäftsfeld. Privates Carsharing, das eben nicht gewerblich ist und von dem die Fahrzeughalter auch nicht leben müssen, ist da schon eine erhebliche Konkurrenz. Die Wirtschaftswoche sah die Öffentlichkeitsarbeit des BAV deshalb auch recht kritisch.

Auf der Homepage des BAV fand ich dann auch einen Hinweis auf den Landkreis Wetterau. Dort ist man der Meinung, dass ein Auto als Selbstfahrer-Mietfahrzeug zugelassen (und versichert) sein muss, wenn man auch als Privatperson damit am Carsharing teilnehmen möchte. Ob das rechtlich so richtig ist, da bin ich mir nicht sicher. In der Straßenverkehrsordnung ist der Anknüpfungspunkt an die besondere Zulassungspflicht (und die damit verbundenen Auflagen), dass die Vermietung gewerblich erfolgt. Ich finde, davon kann man nicht sprechen wenn ein Privatmann über eine Carsharingplattform sein Fahrzeug gegen Entgelt ab und am einem Dritten überlässt. Davon kann man auch nicht sprechen, wenn sich zwei oder drei Privatleute gemeinsam ein Auto anschaffen und es wechselnd nutzen. Aber dem Landkreis Wetterau ist zuzugestehen, dass die Straßenverkehrszulassungsverordnung in diesem Punkt schlicht ungenau ist. Ich denke, das sich gerade entwickelnde Carsharing hatte der Gesetzgeber bislang nicht auf dem Schirm. Ob sich daran nach der anstehenden Bundestagswahl etwas ändern wird, muss sich erst noch zeigen.

Ich finde auf jeden Fall, die Sache mit dem Carsharing ist eine spannende Entwicklung. Wie diese in den nächsten Jahren weitergehen wird, interessiert mich sehr.

Wer weiß... vielleicht schaffe ich mein Auto irgendwann doch wieder ab und nehme an einem Carsharing teil.