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Dienstag, 19. Januar 2016

Winter auf den Straßen: 6 Tipps für sicheres Fahren

Der Winter ist (zumindest kurz) auf Deutschlands Straßen eingekehrt. Hier habe ich einige Tipps für Euch, damit für alle das Autofahren leichter und sicherer ist.

Wintertaugliche Bereifung: Das Fahren mit Sommerreifen ist nicht erlaubt, wenn Schnee liegt. Wer sich daran nicht hält, muss mit einem Bußgeld von mindestens 60 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen. Der ADAC hat zur wintertauglichen Bereifung einige Hinweise zusammengestellt, auf die ich Euch hinweisen möchte.

Schneeketten: Die müssen aufgezogen werden, wenn es vorgeschrieben ist. In Deutschland gibt es hierfür ein Schild. Darauf sollte man aber auch im Ausland achten. Sonst wird es teuer

Warmlaufenlassen des Motors: Es ist verboten, den Motor vor Fahrtantritt warmlaufen zu lassen. Das ergibt sich aus § 30 Abs. 1 Satz 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Für den Motor ist das außerdem nicht gut.

Schnee und Eis vom Auto entfernen: Der AvD weist darauf hin, dass der Schnee vor Fahrtbeginn vom Autodach entfernt werden muss. Schnee oder Eis kann vom Autodach fallen und jemand anderen gefährden oder schädigen. Das muss nicht sein. Außerdem droht dann auch ein Bußgeld.

Fenster vom Eis befreien: Wer ein Fahrzeug führt, muss dafür sorgen, dass seine Sicht nicht beeinträchtigt wird. § 23 StVO ist hier ganz eindeutig. Also: alles Eis muss entfernt werden. Im Sixt Mietwagen Blog gibt es einige gute Tipps zum Thema, auf die ich Euch hinweisen möchte. Ich selbst benutze Enteiser-Spray, wenn es gar nicht anders geht. Das kostet nicht viel und ist sehr einfach zu handhaben. Abdeckfolien sind auch sehr hilfreich.

Blinker, Rücklichter, Scheinwerfer, Kennzeichen: Auch diese sind vom Schnee zu befreien, ehe die Fahrt angetreten wird.

Ganz grundsätzlich gilt, dass Fahrverhalten und Ausrüstung des Autos an die winterlichen Verhältnisse auf den Straßen angepasst sein müssen. Dann kommt ihr nicht nur ohne einen Unfall zum Ziel. Ihr vermeidet auch Bußgelder oder Punkte in Flensburg.

Mittwoch, 4. September 2013

Autokennzeichen - Sinn und Unsinn der Neuerungen

Ehrlich gesagt, dass als großen verbraucherfreundlichen Vorteil verkaufte "Wechselkennzeichen" sehe ich nur als Erfolg der Lobbyarbeit von Automobilfans, die zu geizig sind zwei mal Versicherungsprämie zu zahlen. Lieber zahlen alle Versicherten etwas mehr, und das Wechselkennzeichen bekommt den Stempel "unkompliziert" und keiner hinterfragt das mehr. Der Umweltschutz als Argument war eine glatte Lüge. Dass sich jemand wegen eines Wechselkennzeichens ein kleines zweites Auto kauft, hat doch niemand ernsthaft geglaubt. Von den Menschen wird diese "Neuerung" auch nicht gewollt, wie das Handelsblatt Anfang Mai 2013 berichtete.

Gut finde ich allerdings, dass die Landkreisbindung der Autokennzeichen jetzt aufgehoben wird. Ab Juli 2014 soll man sein Autokennzeichen bundesweit mitnehmen dürfen, wenn man das möchte. Auto Bild titelt: Die Nummer zieht mit um.

Gut finde ich auch, dass alte Kennzeichen ("Retro-Kennzeichen") wieder ausgegeben werden dürfen, wenn die betreffende Kommune es wünscht. Wer es mag, kann seine Heimatverbundenheit so zum Ausdruck bringen.

Das ist auch 2012 beschlossen worden. Ich habe damals gleich beim Landkreis Diepholz per eMail angefragt, ob SY wieder eingeführt wird. Das wurde mir damals verneint. Aber einem Bericht der Kreiszeitung entnehme ich, daß es jetzt wohl doch derartige Pläne gibt. Wie ich das als in Wiesbaden wohnender Autofahrer bewerkstelligen kann, da habe ich noch keine Ahnung. Aber vielleicht kommt mir da noch eine Idee.