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Mittwoch, 28. Mai 2014

Ist meine Analyse richtig zu Autovermietern und ihrem verzerrten Wettbewerb?

Die BILD Zeitung hat vor kurzem gemeldet, dass die Zahl der Neuzulassungen in der EU im April 2014 erstmals wieder gestiegen sei. Der deutsche Markt jedoch bremse Europa aus, so das Handelsblatt. Beide beziehen sich auf den Branchenverband ACEA. Dieser hatte für April 2014 beeindruckende Zahlen gemeldet.

Ich habe vor kurzem auf einen Zusammenhang zwischen der Neuwagen-Überproduktion der großen Hersteller einerseits und dem Wettbewerb in der Autovermieterbranche aufmerksam gemacht. Auf diese Meldung erreichten mich sehr interessante Rückmeldungen meiner Leser, für die ich mich an dieser Stelle bedanken möchte. Soweit diese per Anruf oder Mail kamen, kann ich die hier natürlich nicht wörtlich veröffentlichen.

Einer ist beruflich in einem etwas anderen Sektor tätig. Dort beobachtet er ähnliches und sieht das Ziel eines der ganz großen Hersteller in seinem Bereich, die Zahl der Händler deutlich zu reduzieren.

Das ist ein Stück weit auch bei den Autovermietern der Fall, so meine Beobachtung (als Außenstehender - ich bin beruflich nicht in der Vermietbranche tätig). Dass die Hersteller beabsichtigen, die Zahl der Autovermieter zu senken, kann ich mir nicht vorstellen. Ihnen dürfte das egal sein, wie viele Vermieter es gibt, so lange sie ihren Absatz machen. Aber dass die Vermieter sehr, sehr unterschiedliche Einkaufskonditionen haben, ist nun einmal eine Tatsache.

Wie die Branche der Vermieter mit der Verzerrung ihres Wettbewerbs umgeht (soweit meine Anlayse richtig ist, handelt es sich um eine Verzerrung), weiß ich nicht. Es ist aber ihre ureigenste Aufgabe das zu klären, die ihr niemand abnehmen kann.

Ich lade aber ausdrücklich jeden ein, der zu dem Thema fundiert etwas zu sagen hat, dies in meinem Blog per Gastbeitrag zu tun. Meine Kontaktdaten finden sich im Impressum.

Samstag, 14. September 2013

Rabattschlacht bei Neuwagen - ein Marketing-Gag?

Die Presse meldete, dass die Rabattschlacht um Autos ihren Höhepunkt erreiche (WELT). Schon im Januar schrieb der Focus, dass die beste Zeit für Neuwagenkäufer erst noch kommen würde. Auch berichtete die Berliner Zeitung berichtet, u.a. dass Volkswagen besonders aggressiv sei.

Aufmerksame Leser werden sich an Meldungen aus dem letzten Sommer erinnern. Zum beispiel berichtete die Welt über die Profite der Hersteller je gebautem Auto. Angegeben wurden da unter anderem folgende Zahlen:
  • Porsche: 16.826 €
  • BMW: 4.325 €
  • Audi: 4.242 €
  • Chrysler: 1.436 €
Dass die Unternehmen Gewinn machen möchten und müssen, ist klar. Aber die Zahlen bei BMW oder Audi zeigen, dass da doch recht viel Luft ist. Und die Rabatte sind nichts anderes als der Verzicht auf einen Teil des Gewinns.

Immer schön locker bleiben. Wer sich ohnehin einen Neuwagen zulegen wollte, der hat dazu jetzt eine gute Zeit. Aber wegen der Berichte um Rabattschlachten sollte sich niemand zu so einem Kauf verleiten lassen.

Letzten Endes steht hinter all diesen Berichten auch eine gute Leistung der jeweiligen Marketingabteilungen. Die Kunden sollen auch bei viel Geld, das sie ausgeben, das Gefühl haben, ein Schnäppchen zu machen. Das muss man auch sehen. Vielleicht ist das alles auch nur ein Marketinggag.

Donnerstag, 22. August 2013

Autokauf ist Wertverlust

Es gibt nach wie vor Menschen mit der Ansicht, der Kauf eines gängigen Pkw sei eine Wertanlage. Menschlich nachvollziehen kann ich diese Meinung. Wer sich einen fünfstelligen Eurobetrag angespart hat und diesen gegen ein Auto eintauscht mag sich kaum eingestehen, daß das Geld schlicht futsch ist. Futsch im Gegenzug zur Mobilität im eigenen Fahrzeug.

Die WELT hat einen guten Artikel zum "unfassbar rasanten Wertverlust von Neuwagen" gebracht, der trotz seines Veröffentlichungsdatums (01.04.2013) alles andere als ein Scherz ist.

Wer es genauer wissen will, der wird beim Autokostenvergleich des ADAC fündig. Momentan ist noch die Autokostenübersicht 2013 im Netz abzurufen.

Gut beim ADAC finde ich, dass er sein Berechnungsmodell transparent macht (Download hier, Stand 7/2013).

Ich sehe es so: ein rasanter Wertverlust tritt bei allen technischen Produkten ein, die man kaufen kann. Sei es ein Navigationssystem für das Auto, das Auto selbst, der heimische Computer oder Fernseher oder ein Mobiltelefon. Jeder akzeptiert das im Grunde genommen auch.

Wer sich beim Autokauf mit dem Wertverlust etwas schwer tut, hat ja auch die Möglichkeit einen Gebrauchtwagen zu kaufen. Mit etwas Glück ist ein Fahrzeug nach einem Jahr gute 30% günstiger. Ich selbst fahre übrigens auch einen Gebrauchtwagen - und bin sehr zufrieden damit.