Donnerstag, 10. Juni 2021

Rente: Schicksalsthema für unsere Demokratie

Gestern habe ich einen Beitrag zum Thema Rentenversicherung geschrieben. Heute erscheint zum Thema ein Meinungsartikel in der Welt, auf den ich Euch hinweisen möchte. Überschrift: Deutschlands Renten-Debakel beschert den Ärmsten ein bitteres Schicksal.

Man kann es gar nicht deutlich genug formulieren. Sorgt die Rente nicht für eine Grundsicherung, gerät unsere Demokratie in Gefahr! Das ist meine feste Überzeugung. Jedes politische System der Menschheitsgeschichte bot seinen Menschen eine ökonomische Grundlage. Reichte die nicht mehr aus, hatte das System keine Chance mehr. Es scheiterte. Zuletzt haben wir das in Europa beim Zusammenbruch des Ostblocks erlebt. 

Für diese ökonomische Grundlagen sehe ich drei Faktoren:

  • Ernährung: haben die Menschen zu Essen und zu trinken?
  • Wohnen: haben die Menschen ein bezahlbares Dach über dem Kopf?
  • Soziale Sicherung: funktionieren die Wohlfahrtsversprechen des Staates?

Hinsichtlich der Ernährung haben wir in Europa kein Problem. Wir leben den Luxus, über die Qualität unseres Essens nachdenken zu können. Niemand muss hungern. Gerade in Deutschland sind Lebensmittel verhältnismäßig günstig. Über diesen Punkt mache ich mir keine Sorgen.

Was das Wohnen angeht, ist die Situation ernster. Die Mieten und auch die Kaufpreise für Immobilien entwickeln sich nach oben. Für Menschen mit unteren und mittleren Einkommen ist es zumindest in Ballungsräumen schwierig, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Konzepte der Politik sind teils mehr als fragwürdig

Die Rente ist in Deutschland ein Umlagesystem. Als solche ist sie ein wesentlicher Pfeiler der sozialen Sicherung. Hier ist einiges im Argen.

Es stehen Wahlen zum Deutschen Bundestag an. Wohnen und soziale Sicherung sind meiner Meinung nach die ganz wichtigen Themen für die Zukunft unserer Demokratie. Ich werde mich mit den Programmen der politischen Parteien dazu befassen.

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