Montag, 24. August 2015

Reaktion auf BGH-Urteil im Internet

Am vergangenen Donnerstag habe ich über das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofes zur Abrechnung eines Fahrzeugschadens im Rahmen der so genannten 130% Opfergrenze berichtet. Inzwischen gibt es einige recht interessante Reaktionen im Internet.

Im bekannten Blog von Captain HUK gab es eine interessante Diskussion, auf die ich Euch hinweisen möchte. Einige Teilnehmer ergehen sich in Polemiken, andere dagegen ordnen dieses Urteil schon sehr richtig ein.

Der Versicherungsbote titelt, dass der BGH Manipulationen bei Totalschäden gestoppt habe. Das ist wohl richtig so. Die Welt betont, dass dem Gutachten von Kfz-Sachverständigen in solchen Fällen eine ganz besondere Bedeutung zukomme. Und der Fachdienst Beck Aktuell bringt es auf den Punkt, dass eine unvollständige Reparatur den Ersatz von Reparaturkosten innerhalb der 130% Opfergrenze ausschließe.

Für die Abrechnung innerhalb der 130% Opfergrenze gilt, dass eine Abrechnung der Reparaturkosten nach Gutachten nicht möglich ist. Die vollständige und fachgerechte muss durch eine Reparturrechnung nachgewiesen werden. Hierzu siehe auch die Ausführungen in Kapitel 4 des Handbuch des Fachanwalts Verkehrsrecht, Rn. 340 ff. zur 130% Opfergrenze.

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