Dienstag, 10. Februar 2015

Bombenfund in Wiesbaden: Straßensperrungen verursachen Verkehrschaos

An der RheinMain Halle in Wiesbaden wird gebaut. Und wie es nun einmal mit großen Baumaßnahmen so ist, sie fördern gelegentlich manch unerwarteten Fund zutage. Hier wurde eine Fünf-Zentner Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Nicht erfreulich, und gefährlich zudem auch.
Rheinstraße Ecke Oranienstraße: Verkehrschaos

Ich habe davon in der Stadt erfahren. Die Sperrmaßnahmen begannen schon recht früh. Als ich aus der Innenstadt zurück nach hause ging, fiel mir das Verkehrschaos auf. Die Rheinstraße, eine der großen Verkehrsführungen in der Stadt, war ab der Ecke Oranienstraße in Richtung Stadthalle komplett gesperrt.

Vor Ort war sehr viel Polizei. Die netten Schutzleute habe ich gefragt und zu der Sache auch Auskunft bekommen. Ehrlich gesagt bin ich den Polizisten sehr dankbar, dass sie ihren Feierabend für unsere Sicherheit opfern. Der Hinweis der Polizei zu den Maßnahmen kann auch im Internet nachgelesen werden.

Oranienstraße in Richtung 1. Ring: nichts geht mehr
Auf dem Heimweg fiel mir auf, dass die Geschäfte schon um 20 Uhr schließen mussten, auch wenn sie teils doch länger aufhaben sollten. Ein Mitarbeiter von REWE sagte, dass sie wegen des Bombenfundes früher schließen mussten.

In den Medien ist auch sehr viel berichtet worden, so im Wiesbadener Kurier, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Frankfurter Neuen Presse oder bei Wiesbadenaktuell.de.

Um 20 Uhr sollen die Entschärfungsmaßnahmen beginnen. Ich denke mal, die Experten werden noch etwas länger warten bis die Leute die Gegend verlassen haben. Evakuiert wurde nicht, jedenfalls habe ich in der Gegend in noch vielen Wohnungen in den oberen Geschossen Licht gesehen. Aber - und auch das finde ich gut - es besteht für Menschen, die ihre Wohnungen lieber verlassen möchten, die Möglichkeit in die Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit zu gehen oder sich am Kurhaus zu melden.

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