Montag, 5. Januar 2015

Tennis: Unfallversicherung zahlt nicht, wenn man mit dem Fuß umknickt

Ich habe heute Heft 2/2015 der Zeitschrift Versicherungsrecht erhalten. Darin enthalten ist auf S. 61 ein Beschluss des Kammergerichts Berlin (vom 30.05.2014, Aktenzeichen 6 U 54/14).

Hier ging es um Ansprüche aus der privaten Unfallversicherung. Der Versicherungsnehmer hatte sich beim Tennisspiel den Fuß umgeknickt. Er wollte seine Unfallversicherung in Anspruch nehmen. Das wurde abgelehnt, das Gericht hat die Ablehnung im Ergebnis bestätigt.

Grund ist, dass der Unfallbegriff (im Gesetz in § 178 VVG definiert) nicht erfüllt war. Wenn man umknickt, fehlt es am Merkmal "von außen". Daher muss die Unfallversicherung hier nicht zahlen.

Etwas anderes, so das Gericht, wäre es gewesen wenn der Kläger z.B. auf Blättern ausgerutscht wäre. Das hätte er jedoch beweisen müssen.

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