Montag, 12. Januar 2015

Facebook - Datenschutzrichtlinien

Den neuen Regeln stimmt zu, wer Facebook weiter nutzt.
Über Datenschutz und Facebook reden alle. Spiegel, Süddeutsche oder Stuttgarter Zeitung berichteten schon vor längerer Zeit. Der eigentlich für den 1. Januar 2015 geplante Start der neuen Datenschutzregeln wurde um einen Monat verschoben. Die Zeit berichtete, auch die Augsburger Allgemeine. Wer nach dem 31. Januar 2015 Facebook weiter nutzt stimmt den neuen Regeln zu.

Das bedeutet: wer mit ihnen nicht einverstanden ist, muss sein Konto bei Facebook löschen.

Man hat keine Alternative. Sicherlich werden wieder lustige Bildchen auf verschiedenen Facebook-Profilen auftauchen, dass man sich mit den neuen Regeln zum Datenschutz nicht einverstanden erkläre. Aber ihr habt die Erklärung abgegeben, wenn ihr Euch bei Facebook eingeloggt habt. Das Einloggen ist die Erklärung! Also vergesst diese Bildchen. Damit macht ihr euch nur lächerlich.

Also: wer nicht einverstanden ist, muss sein Konto bis Ende Januar löschen.

Facebook informiert meines Erachtens sehr gut zum Thema Datenschutz und dazu, was mit den Daten passiert. Wer mag, kann sich die Datenverwendungsrichtlinien anschauen. Facebook erklärt sehr ausführlich, welche Informationen es von seinen Nutzern erhält und was es damit macht.

Das ist relativ abstrakt. Aber ich traue den Lesern meines Blogs durchaus zu, sich das selbst anzugucken. Aber wer es sich etwas leichter machen will, dem empfehle ich den Artikel zu Facebook beim Nachtwächter-Blog. Der Nachtwächter kommt für sich übrigens zum Ergebnis, dass er sich bei Facebook abmelden möchte.

Wer wissen möchte, was Facebook im Ergebnis so genau über ihn an andere mitteilt, dem empfehle ich die Privacy Awareness App. Du musst der Seite den Zugriff auf den eigenen Facebook-Account erlauben. Und dann wirst du sicherlich so erstaunt sein wie ich.

Auf meine Bilder zuzugreifen ist einfach. Das hätte jeder auch gekonnt. Aber die Software erfasst aus meinen Beiträgen bei Facebook auch, was ich so denke. Muss noch nicht mal politisch sein - es wird einfach alles erfasst. Und da war ich selbst ein wenig schockiert, was Facebook alles von mir weiß. 

Mein Fazit: ich bleibe bei Facebook. Mir ist klar, dass es sich um ein Unternehmen handelt, das mit seinem Angebot Geld verdienen möchte. Ich finde das legitim. Und da ich nichts bezahle, bin ich auch mit gezielter Werbung einverstanden.

Aber ich werde sehr vorsichtig, was ich poste. Vielleicht werden es künftig nur noch meine Blogbeiträge sein? Jedenfalls werde ich in Zukunft deutlich weniger Informationen über mich selbst preisgeben als ich das in der Vergangenheit gemacht habe. Das ist mein Kompromiss, mit dem ich bei Facebook bleibe.

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