Dienstag, 2. Dezember 2014

ADAC: Einigung in Manipulationsaffäre?

SPIEGEL Online berichtet, dass der ADAC sich mit seinem ehemaligen Pressechef Michael Ramstetter geeinigt habe. Diesem wurde nach Bekanntwerden von Manipulationen beim Gelben Engel fristlos gekündigt, wogegen er sich wehrte. Der ADAC scheint seinen damaligen Pressechef mit dafür verantwortlich gemacht zu haben. Immerhin wurde bekannt, dass es später bei Michael Ramstetter eine Hausdurchsuchung gab.

In Folge der Manipulationen trennte der ADAC sich seinerzeit auch von seinem Geschäftsführer. Ob es da rechtliche Auseinandersetzungen gab, ist mir nicht bekannt. Manipulationen gab es jedenfalls nicht nur beim Fahrzeugranking, sondern z.B. auch beim Badegewässertest.

Am Wochenende wird der Plan der Führung des Clubs für den Konzernumbau vorgelegt. Ob das wirklich zu mehr Transparenz führt, wird sich dann zeigen. Bereits jetzt ist der ADAC ein sehr verschachteltes Großunternehmen.

Ich denke, der ADAC wird alles tun um nicht mehr negativ in den Schlagzeilen zu stehen. Aus meiner Sicht wird die Nagelprobe sein, ob die Organisationsstruktur klarer und transparenter wird als sie es bislang war.

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