Montag, 6. Januar 2014

Transparenz beim Benzinpreis zeigt Muster der Preisstrategen auf

Das Angebot des ADAC, Benzinpreise transparent zu machen, funktionierte anfangs nicht so ganz - die Zahl der Anfragen hat die technischen Kapazitäten überfordert. Inzwischen läuft das Online-Angebot des ADAC aber gut.

Die Welt berichtet nun, dass das Muster der Benzinpreisschwankungen erkennbar sei.

  • Morgens seien die Preise tendenziell teuer, dann sinken sie über Tage im Wettbewerb.
  • Am teuersten seien die Preise in der Nacht.
  • Am günstigsten könne man oft zwischen 18 und 19 Uhr tanken.
  • Montags ist es tendenziell teurer als am Ende der Woche.
Also: Tanken nach Tageszeit ist derzeit angesagt. Große Umwege zu fahren nur um ein paar Cent zu sparen lohnt sich nicht - die Benzinkosten für die Mehrstrecke fressen die Ersparnis wieder auf.

Und eines ist klar. Die Preisstrategen der Mineralölkonzerne kennen solche Berichte auch. Und es ist nicht auszuschließen, dass sie ihre Preisstrategie anpassen. Also Vorsicht, wie es heute ist muss es in einigen Wochen schon nicht mehr sein.

Ich finde es spannend, dass etwas Licht in das Dunkel der mir jedenfall unverständlichen Preissprünge beim Benzin kommt.

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