Mittwoch, 29. Januar 2014

ADAC geht weiter: doch private Nutzung von Flugzeugen

In den Nachrichten auf RTL habe ich heute die Meldung gesehen, dass eine Managerin des ADAC dafür gesorgt hat, dass ihr Sohn zusammen mit einem Kumpel mit einem Flieger mitfliegen durfte. Und zwar nach Ägypten zu einem Tauchurlaub. Der Flieger des ADAC war dorthin ohnehin unterwegs. Nach Bekanntwerden der Sache habe der ADAC sich von der Managerin jedoch getrennt. Nach Bekanntwerden der Sache kündigte die Managerin beim ADAC - ihr Arbeitsplatz war damit weg.

Dann hat noch ein Hubschrauber quasi als gigantischer Föhn den Rasen im Fußballstadion von Eintracht Braunschweig getrocknet. Der damalige Vorsitzende des Landesvereins habe den Hubschrauber angefordert.

Die Sache mit dem Mitflug in den Urlaub ist ein Mißbrauch, den die Managerin im Ergebnis mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes hat bezahlen müssen. Das ist für mich abgehakt.

Aber zu der Sache mit dem als Föhn eingesetzten Hubschrauber wird nicht berichtet, dass es eine Konsequenz gehabt hatte. Das finde ich dann nicht in Ordnung.

ADAC-Bashing ist derzeit modern. Insofern lese ich die Meldungen doch mit einer gewissen Skepsis. Aber an der formulierten Kritik scheint doch einiges dran zu sein. Der ADAC täte gut daran, an seinen Strukturen zu arbeiten. Die scheinen ein Quell der Probleme zu sein.

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