Freitag, 13. Dezember 2013

Versicherungsvermittler kritisieren Tippgeber in den Behörden

Anfang Dezember bin ich hier auf einen Bericht des Handesblatts eingegangen. Es zeigte auf, wie Beamte in Behörden Versicherungsvertrieb machen und sich teils dadurch lukrative Nebeneinkünfte verschafften.

Nunmehr hat sich der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V (BVK) zu der Sache geäußert und deutliche Kritik geübt. Bestätigt sieht der BVK sich, wie er kurz danach in einer zweiten Pressemitteilung erklärte, durch ein Urteil des BGH zum Versicherungsvertrieb über Tchibo.

Das Handelsblatt hat zudem weiter recherchiert. Es dokumentiert, wie das Netzwerk zwischen Beamten und einer Versicherungsgesellschaft funktioniert.

Auf meinen letzten Blogeintrag hat mir ein Bekannter etwas sehr interessantes erzählt, von dem ich hier gerne berichten möchte. Als er sein erstes juristisches Staatsexamen geschrieben hatte und auf die Noten wartete, wurde er von einem Versicherungsvertreter auf eine private Krankenversicherung angesprochen. Denn die benötige er im Referendariat. Der Mann wusste also vom bestandenen Examen, ehe mein Bekannter (der Prüfling!) davon etwas wusste. Das finde ich dann schon eine sehr krasse Sache.

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