Sonntag, 10. November 2013

Armutsfalle private Krankenversicherung

Vor einem Monat habe ich öffentlich erklärt, weshalb ich persönlich nicht privat krankenversichert bin. Ich gebe zu: eine Zusatzversicherung habe ich. Aber meine eigentliche Krankenversicherung ist gesetzlich und werde es auch bleiben.

Ein Grund ist, dass die Beiträge aufgrund des Systems der geschlossenen Tarife mit der Zeit zwangsweise deutlich ansteigen. Und Ärzte/Krankenhäuser rechnen mehr Geld für die selbe Leisutng ab als bei gesetzlich versicherten Patienten. Auch das hat Auswirkung auf die Prämien.

Angestellte können sich nur privat Krankenversichern, wenn sie vom Einkommen her  über der Beitragsbemessungsgrenze liegen. Damit können sie sich die Beiträge langfristig auch leisten.

Für Selbständige gibt es eine solche Bemessungsgrenze nicht. Sie können sich auch bei einem eher niedrigen Einkommen privat krankenversichern. Im Alter, insbesondere wenn es nur eine eher knappe Altersvorsorge gibt, gibt es ein Problem: die Krankenversicherung frisst möglicherweise fast die gesamte Rente auf.

So kann die private Krankenversicherung zur Armutsfalle werden. Das Magazin PlusMinus hat am 7.11.2013 dazu einen Beitrag gebracht, der das sehr gut zeigt. Man muss fairerweise aber auch sagen, dass auch die gesetzliche Krankenversicherung Geld kostet.

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