Montag, 28. Oktober 2013

Der ADAC, die Senioren und die Zukunft

Gestern habe ich eine Meldung aufgegriffen, wonach der Seniorenclub des ADAC vor dem Aus stehe. Heute veröffentlicht die WELT einen Bericht über den ADAC als Deutschlands mächtigstem Verein. Darin geht es u.a. auch um die "Seniorensparte". Die Generation 50plus wird durchaus als Geschäftsfeld entdeckt. Damit ist der ADAC aber keineswegs alleine.

Was ist nun richtig? Ich zitiere aus dem Bericht der WELT:
Ein ähnlicher Senioren-Verein schwebte dem ADAC vor, als er im Frühjahr 2011 den Generationen Netzwerk für Deutschland e. V. (GND) in Bonn aus der Taufe hob. Der nach eigener Darstellung eigenständige Verein sollte sich um die vielfältigen Belange der wachsenden Generation 50 plus kümmern. Es gab Pläne für ein bundesweites Netz mit Büros und rasant steigenden Mitgliederzahlen. 2012 sollten es 150.000 sein. Dieses Ziel wurde jedoch bei Weitem verfehlt. Aktuell ist es nur eine vierstellige Zahl – im unteren Bereich.
Das klingt mir nicht nach völlig gescheitert, nur nach "hat nicht geklappt, wir versuchen es jetzt anders."

Ich verstehe das. Jedes Angebot für Verbraucher mit professionellem Hintergrund braucht Menschen, die sich hauptberuflich dafür einsetzen. Und die damit zusammenhängenden Kosten müssen erwirtschaftet werden.

Dem ADAC und seinen Mitgliedern drücke ich die Daumen, dass deren neues Projekt GENERATIONplus funktioniert und dauerhaft aufrecht erhalten werden kann. Die dahinter stehende Idee finde ich nämlich gut.

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