Montag, 7. Oktober 2013

Autodiebstahl - das nicht in den Griff zu bekommende Problem

Am 05.10.2013 gab es einen Bericht in der Freien Presse über einen versuchten Fahrzeugdiebstahl in Sachsen.

Am 02.10.2013 berichtete der Generalanzeiger in Bonn von einem jungen Mann, der ein Auto gestohlen hatte und danach öffentlich nach einem Käufer fragte. Jemand steckte das der Polizei, der Täter wurde gefasst.

Quelle: GDV
Fahrzeugdiebstahl ist ein Massenphänomen. Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet, dass 2012 in Deutschland ca. 18.000 Fahrzeuge gestohlen wurden. Das sind ca. 49 Kfz, die jeden Tag in Deutschland entwendet werden. Eine ganze Menge, wie ich finde.

Die Kfz-Versicherer haben in diesem Zusammenhang 242,4 MIO € an Entschädigungen ausbezahlt. Das ist vielleicht auch der Grund, weshalb es keinen Aufstand in der Bevölkerung gibt. Durch unser gutes Versicherungssystem kann sich jeder für relativ günstiges Geld mit einer Teilkasko versichern, so dass die  finanziellen Folgen eines Fahrzeugdiebstahls nicht so schlimm sind.

Die Welt berichtet am 06.10.2013 über das Thema. Welche Marke die Diebe am liebsten klauen - der Artikel suggeriert, es sei BMW. Schaut man auf die Statistik, liegt VW zwar nominell davor. Aber bei den unter Dieben beliebstesten Modellen führen die Bayern ganz klar.

Die Welt zeigt einen Zusammenhang auf, den ich auch sehe. Fahrzeugdiebstahl ist heute im Wesentlichen eine Angelegenheit der Organisierten Kriminalität. Deppen wie der Dieb aus Bonn, über den der Generalanzeiger berichtete, dürften die Ausnahme sein.

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