Donnerstag, 19. September 2013

Post von der Linkspartei - sie zeigt ihr wahres Gesicht

Als ich heute Abend nach einem langen Arbeitstag heimkam, fand ich einen Brief von der Linkspartei in meinem Briefkasten. Sowas ist kurz vor einer Wahl keine Überraschung, versuchen die Parteien doch legitimerweise bis zum Schluß für sich zu werben. Der Brief der Linkspartei hatte ein Bild auf dem Titel:

Das Foto stammt vom Briefumschlag der Linkspartei.

Auf den ersten Bild vielleicht ganz lustig, aber ich habe mir die Sache mal etwas genauer im Detail angeschaut. Das Bild verrät, auf wen die Linke als Zielgruppe scharf ist. Und es sagt auch mehr über die Ziele der Linkspartei, als sie vielleicht zugeben mag.

Ganz links sieht man drei aufschlussreiche Figuren.

Einmal eine Frau mit Schürze. Die Schürze ist ein Hinweis auf ihre Rolle als Hausfrau. Die Bekleidung spricht eher für eine berufstätige Frau. Der Hinweis auf die Forderung nach gleichem Lohn für Mann und Frau ist berechtigt - und doch Realität. Unterschiedliche Vergütungen je nach Geschlecht gibt es weder in den Tarifverträgen noch im Beamtenrecht noch in sonst einer mir bekannten Branche.

Aber natürlich ist es ein Problem, dass Frauen z.B. in der Kleinkindphase des Nachwuchses aussteigen und später wieder in den Beruf zurück gehen. Die eine oder andere Gehaltserhöhung haben sie vielleicht nicht mitgemacht und deshalb einen niedrigeren Lohn als sie hätten, hätten sie nicht die Kinder-Pause gemacht. Das kann man - wie selbst die Linkspartei es erkannt hat - doch nur über eine Anrechnung bei der Rente kompensieren. Aber man kann den Arbeitgeber nicht zwingen, jemandem, der eine Zeit lang nicht bei ihm gearbeitet hat, mehr zu bezahlen als zuletzt gezahlt wurde, als diese Person vor der Pause noch im Betrieb war.

Für mich ist das eine klare Ansage, da hinter dem Deckmäntelchen der "Gerechtigkeit" hier eine politische Grenzüberschreitung geplant ist. Nämlich Arbeitgeber zu zwingen, für aus der Elternzeit zurückkehrende Arbeitnehmer mehr zu bezahlen als er zuvor für sie gezahlt hat. Und das geht nicht.

Dann schaut Euch den vermeintlichen Bauarbeiter mit dem Straßenschild an. "Links hat Vorfahrt" schreibt er auf das Verkehrszeichen drauf. Die Straßenverkehrsordnung besagt gerade das Gegenteil. Für mich ist das eine klare Ansage, dass die Linkspartei Grundentscheidungen unserer Rechtsordnung breit grinsend ignorieren wird, sollte sie je die Macht dazu haben. Uns wenn es nur die Regel "rechts vor links" ist - da steckt eine brandgefährliche Ansage im Bild.

Ausschnitt aus dem Bild auf dem Brief der Linken
Schauen wir weiter, wer da noch im fröhlichen Wahlvolk nach linkem Geschmack steht.

Da ist einmal der liebe Naivling, der einfach auf rot steht und sonst ganz knuddelig und sympathisch wirkt. Die Farbe ist toll, links ist cool und große Ahnung haben muss man auch nicht. Ein Anhänger, der keine kritischen Fragen stellt.

Dahinter eine Reminiszenz an die alte DDR. Die Linkspartei hieß früher SED und der Geheimdienst namens StaSi war "Schild und Schwert" der Partei. Gewiß, die Spitzel waren nicht sehr populär. Aber die Täter von einst sind im Osten doch noch ein fester Teil der Anhängerschaft. Die soll man ja nicht vergessen.

Besonders genervt hat mich die Pseudo-Toleranz gegenüber Menschen mit ausländischen Wurzeln, die von der Linken wohl durch die Dame mit sehr dunkler Haut ganz recht demonstriert werden soll. Ihrem Ostklientel entsprechend steht die aber am Rand und nicht in der Mitte der Menschen. Die allermeisten (bis auf den Jungen zwischen der dunkelhäutigen Dame und dem Rest) berühren sich und stehen zusammen. Diejenige, die eigentlich integriert sein sollte, steht im Abseits. Hier zeigt die Linke ihre wahre Fratze. Denn dem ostdeutschen Klientel ist ganz so viel Multikulti wie den westdeutschen Linken dann noch nicht zu vermitteln. Also lässt man die dunkelhäutige Dame anstandshalber mit aufs Bild, da aber am Rande stehen.

Weiter will ich gar nicht machen. Der Brief selbst enthält ein verdichtetes Anschreiben zu den Zielen,  unterschrieben von den beiden Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger sowie dem Spitzenkandidaten Gregor Gysi.

Aus diesem Anschreiben möchte ich etwas zitieren, das sehr für sich spricht:
Dafür macht DIE LINKE Druck. Ohne sie wären Entscheidungen wie die Abschaffung der Praxisgebühr nicht zustande gekommen, würden Themen wie der Mindestlohn oder Mietpreisbremsen nicht auf die Tagesordnung gesetzt, ....
Ganz ehrlich: zur FDP von heute habe ich eine Meinung, die mich dazu führt, dass ich sie bei der Bundestagswahl im Gegensatz zum letzten mal nicht wählen werde. Aber die Abschaffung der Praxisgebühr ist eher ihr zu verdanken. Die Linke hat damit rein gar nichts zu tun. Und auch der aufgeführte Rest vermittelt ein Bild, als hätte die mehrfach umbenannte SED irgendwas zu melden in Deutschland. Das hat sie nicht - und sie lügt wenn sie behauptet politische Entscheidungen auf Bundesebene wären ihr zu verdanken.

Meine Meinung ist, dass unsere Demokratie es aushalten kann, eine linksextreme Kraft wie die Linkspartei im Parlament zu haben. Sie hat aber keine Bedeutung für politische Entscheidungen. Und ich hoffe, dass das auch in Zukunft so bleibt.

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