Montag, 9. September 2013

Journalisten: denkt an Eure Leser!

 Habt Ihr Euch mal die Auto-Seiten von Welt, Spiegel, Frankfurter Rundschau oder Frankfurter Allgemeine Zeitung angeschaut? Die sehen aus wie Verkaufsprospekte der Fahrzeughersteller und nicht wie Seiten für Autofahrer, die Infos über Auto und Verkehr haben möchten. Die Süddeutsche macht zumindest den Eindruck, als gäbe es dort mehr für Autofahrer zu erfahren, die nicht kurz vor dem Kauf eines Neuwagens stehen.

Woran liegt das? Vermutlich macht es Journalisten einfach Spaß, neue Autos austesten zu können. Und dass die Hersteller ihnen Autos zu Probefahrten für die Sache überlassen, ist auch klar.

Liebe Journalisten: denkt bitte nicht nur an Euren Spaß. Denkt auch an uns Leser. Es ist schon interessant zu lesen, was die Hersteller sich alles so einfallen lassen. Aber das müssen nicht (gefühlte) 90% der Informationen in Euren Medien sein. Mit 30% oder 40% sind alle zufrieden. Und wenn der Rest dann Verbraucherinformationen sind, sind die Leser dankbar und begeistert. Wetten?

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