Donnerstag, 15. August 2013

Warnung vor Blitzern: Der Ministerpräsident steht hinter seinem Minister

Ich habe darüber berichtet, dass Florian Rentsch plant, an unseren Straßen noch mehr Schilder aufzustellen als bisher dort stehen. Er will vor fest installierten Blitzern warnen.

Der Wiesbadener Kurier berichtete am 01.08.2013, dass Ministerpräsident Bouffier seinen Minister öffentlich stützt. Allerdings sprach Bouffier nicht selbst, sondern sein Sprecher Michael Bußer. So sieht also echte Unterstützung aus.

Aber das allerbeste kommt dann. Der Kurier schreibt, dass auch das Innenministerium sich derzeit mit der Überarbeitung einer Verordnung zum Thema Radarfallen beschäftige. Eine Regelung zu Warnschildern vor Geschwindigkeitsmessanlagen sei bisher weder enthalten noch künftig vorgesehen.

Das ist eine Ohrfeige sondersgleichen und dokumentiert, dass der Verkehrsminister losgespurtet ist und sich mit den anderen zuständigen Stellen in der Landesverwaltung gar nicht abgestimmt hat. Ich finde diese Aktion von Rentsch einfach nur peinlich!

Radargerät an der Schiersteiner Straße in Wiesbaden

Naja, eine Sache überlegt man sich doch. Wahrscheinlich brauchen manche Leute echt ein Schild, um so eine Blitzsäule wie hier auf dem Bild überhaupt wahrzunehmen. Wozu stellt man dann eigentlich Schilder für die Geschwindigkeitsbegrenzung auf?

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