Montag, 26. August 2013

Von der Uni in die Politik kann was taugen

Ich habe große Vorbehalte gegen Politiker, die in der Jugendorganisation die politische Vereinsmeierei von der Pike auf lernen, das in Oberstufe und Uni kräftig durchziehen und dann direkt in die große Politik - mit bezahltem Mandat - gehen. Die haben nie im Leben wirklich gearbeitet, und wollen uns arbeitende Bevölkerung vertreten. Meine Vorbehalte gegen die CDU Kandidatin bei uns in Wiesbaden habe ich da schon ziemlich auf den Punkt gebracht.

Ich glaube, dass der Staat finanziell jedes Maß verloren hat und die arbeitende Bevölkerung mit Steuern und Sozialabgaben regelrecht ausplündert, liegt auch daran, dass die politischen Eliten überwiegend nie im echten Leben gestanden und sich dort bewährt haben.

Spiegel Online brachte jetzt einen Bericht über Daniel Zimmermann, den doch recht jungen hauptamtlichen Bürgermeister von Monheim.

Ich finde, der Mann ist ein positives Beispiel wie es doch gehen kann mit jungen Leuten in der Politik. Deshalb erwähne ich ihn hier. Und: er hat keineswegs vor ewig an seinem Amt zu kleben. Er will es auch wieder loswerden, und sein Auskommen im erlernten Beruf als Lehrer finden. Den Typ finde ich klasse.