Freitag, 30. August 2013

Benzin: passt auf den Preis auf

Die Idee einer staatlichen Meldestelle für Benzinpreise ist nicht neu. Ich sehe sie skeptisch. Transparenz ist gut. Wo aber Staat drauf steht, stecken oft Bevormundung und Gängelung drin.

Man braucht soetwas m.E. auch nicht. Apps für das Smartphone, Portale im Internet oder Recherchen von Zeitungen stellen die notwendige Transparenz her.

Letzten Endes hat es jeder selbst in der Hand, wie die Benzinanbieter sich verhalten. So lange die werbestarken Marken teilweise 5 Cent und mehr über den Preisen von freien Tankstellen liegen können, werden sie das tun. Und wenn sie genügend Kunden finden, die das zahlen, finde ich das in Ordnug. Ob es da einer neuen Staatsaufgabe "Benzinpreise transparent machen" bedarf, weiß ich nicht.

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