Donnerstag, 15. August 2013

Bekommt der Transrapid eine neue Chance?

Als die Schwebebahn in Wuppertal Anfang des letzten Jahrhunderts gebaut wurde, gab es viele "Kritiker", die das Projekt für ein "Werk Satans" hielten. Gebaut wurde das Teil trotzdem und es wurde von den Menschen auch angenommen. Heute ist die Bahn sehr beliebt, Wuppertal ist ohne sie gar nicht mehr zu denken.

Es ist wohl schon immer so gewesen, dass die Menschen neuen Verkehrstechnologien skeptisch gegenüberstanden. Entscheidend ist, dass sie gebaut und ausprobiert werden. Manche etablieren sich, wie die Eisenbahn. Von anderen nimmt man wieder Abstand, wie zum Beispiel vom Zeppelin.

Aus neuerer Zeit kennen wir den Transrapid. Gigantomanie auf Stelzen wurde er genannt. Die Gründe für die Ablehnung einer großen Strecke in Deutschland waren vielfach emotional. Die Sachargumente sprachen m.E. eher für den Bau. Einzig in Shanghai hat man sich getraut, den Transrapid zu bauen und in Betrieb zu nehmen.

Ich freue mich sehr in den Medien zu lesen, dass jetzt in Europa doch eine Transrapid Strecke gebaut werden soll: auf Teneriffa.

Ich bin mal gespannt, ob die deutschen Bedenkenträger, "Kritiker" und Fortschrittsverweigerer das auch kaputt machen können.

Meine Hoffnung ist, dass ihnen das nicht gelingt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen